Beeteinfriedungen

Um das Betreten von Beeten zu verhindern und um sie von den mit Kies bestreuten Gartenwegen abzugrenzen, pflegt man kleine Einfriedungen aus Holz, Ruten, Baumrinde, Dachziegeln, Fluss- oder Bruchsteine anzuwenden, deren Höhe sich nach jener der Beete richtet.

Aus Holzstäben (-spänen) lassen sich verschiedene, durch die Abbildung unten angedeutete Muster anfertigen, die mit einem wetterfesten weißen Anstrich versehen werden.

Ruten (Weiden-, Birken- und andere Zweige) sind nach Entfernung aller kleineren Äste in gleich große, unten offene Schlingen (Bögen) von etwa 20 cm Höhe und 18 bis 20 cm Breite zusammenzubiegen und zur Beibehaltung dieser Form an den Enden mit weichem Eisendraht zu binden, sodann zuzuspitzen und nach der folgenden Abbildung bis an den Draht rund um die Beete in die Gartenerde zu stecken.

Baumrindenstücke, etwa in den Ausmaßen von Dachziegeln, verwendet man wie diese, jedoch ohne Veränderung ihres natürlichen Aussehens.

Dachziegel versenkt man nebeneinander in senkrechter oder etwas nach einwärts geneigter Stellung bis zum unteren Drittel (Hälfte) an den Rändern der Beete in den Erdboden. Man lässt sie rot oder streicht sie mit einer wetterfesten Ölfarbe an.

Größere, längliche, glatte Flusssteine oder Tropfsteine benützt man im Naturzustande in ähnlicher Weise wie Dachziegel, kleinere zum mosaikartigen Auslegen der 1:1 geböschten Beetwände.

Andere, in der Sonne glitzernde Bruch-(Feld-)steine (Glimmer, Kiesel) schichte man am besten nach Art der auf dem Lande als Einfriedungen üblichen „Steinriegel“ übereinander.

Stärkere alte Eisendrähte (Eisenbänder von Kisten), kann man wie Ruten als Einfriedungen verwenden, nachdem sie vom Rost befreit, entsprechend gebogen und mit einem wetterfesten Eisenlack gestrichen worden sind.

vor 2 Monaten

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