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Um getrocknete Pflanzen in ihren natürlichen Farben zu erhalten, darf man sie nicht zwischen Fließpapier absterben lassen, sondern muß die Lebenstätigkeit der Pflanze plötzlich unterbrechen.

Einige Pflanzen, so namentlich Steindisteln, Orchideen und Glieder verwandter Familien, leben noch monatelang, nachdem sie abgeschnitten sind, und die Blüten und Blätter derselben verwittern hierbei, indem sie ein schmutzig graues Aussehen annehmen; außerdem fallen aber auch jedesmal mehrere Blätter und Blüten vollständig ab, so daß man oft nach vieler Mühe nur noch ein paar trockene Stengel für das Herbarium übrig hat.

Das beste Mittel nun, um die Lebensfunktion einer Pflanze zu unterbrechen, besteht darin, sie mit Stumpf und Stil einige Sekunden in kochendes Wasser unterzutauchen. Man läßt dann das Exemplar, nachdem man es aus dem Wasser herausgenommen hat, einige Zeit an der Luft trocknen, ehe man es in die Presse einlegt.
 





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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