Azaleen - Tipps und Tricks
Verfasst von Gartenfrau am Mi, 12/02/2009 - 15:15.Azaleen läßt man bei einer Temperatur von 3-6 Wärme übewintern. Im Zimmer gewöhnen sich die Pflanzen aber auch schnell an höhere Temperaturen. weiter lesen ...
Mittel gegen die Blutlaus
Verfasst von Gartenfrau am Di, 12/01/2009 - 17:29.Rezept geben Blutläuse nach Professor Nessler: weiter lesen ...
Knotenblume
Verfasst von Gartenfrau am Mo, 11/30/2009 - 14:29.Ein in der Blumenform an Schneeglöckchen erinnernder, harter und dankbarer Frühblüher, der in Leucojum vernum unter den gleichen Verhältnissen wächst und vorkommt, dabei aber großblumiger ist und durch die grünen Spitzen an den Blumenblättern noch besonders hervortritt. weiter lesen ...
Schneeglöckchen
Bekannter und allgemein beliebter Frühlingsblüher, der besonders in älteren Horsten und großen Siedlungen zur Blütezeit in unseren Gärten von großer Schönheit sein kann.

Liebt lichten Schatten, gedeiht aber ebenso gut auch in freier Lage und möglichst trockenem Untergrund.
Pflanzzeit im Juli bis August. Vermehrung durch Brutzwiebeln.
Im Park und Garten wie auch im Stein- und Felsengärtchen der frühen Blüte wegen immer sehr geschätzt. Ebenso in größeren Mengen auch lohnend zum Blumenschnitt.
Galanthus nivalis, die bei uns heimische, kleinblumige Form ist in unsern Anlagen am meisten verstreten.
Andere Spielarten, mit zum Teil bedeutend größeren Blumen, sind: Galanthus Elwesii, aus Kleinasien stammend, weiter die Abart G. robustus var. praecox, Fosteri giganteus und Whittallii.
Weniger bekannt, aber auch empfehlenswert sind G. Alleni, G. bynzantinus, G. cilicius und G. caucasicus.
Auch eine gefüllt blühende Form, G. nivalis fl. pl., ist schön und reichblühend.
Krokus
Crocus oder Safran ist ein allgemein bekannter und sehr geschätzter Frühblüher, der, einmal angepflanzt, seine schönfarbigen Blumen in den buntesten Farben jedes Jahr in den ersten Frühlingstagen aufs Neue zur Schau trägt.

Besonders schön ist die Verwendung dieses Gewächses als Beeteinfassung und zu größeren Farbentrupps im Rasen; aber auch zu ganzen Beeten vereinigt kann ihre Wirkung eine hervortretende sein.
Pflanzzeit ist in den Herbstmonaten September bis November, etwa 6-8 cm tief in 10-12 cm Abstand in etwas humosen, nicht zu schweren Boden.
Als schönste Frühlingsblüher können folgende Spielarten, die von C. vernus, C. luteus, C. versicolor u.a. abstammen, mit besonders großen Blumen, empfohlen werden: in hell- und dunkelblauen Farben Black Night, Beauty, Dorthea, Harmonie, Matador, Medusa, Triumph und Van Dyck. Prächtig purpurfarben blühen: Champion, Hero, Purple Beauty und Wonder.
Als besonders großblumige reinweiße und gestreifte Sorten kommen in Betracht: Honorine, May, Sara Bernhardt, Weißer Riese, Fantasie, Irene und Perle Surprise.
Von auffallender Schönheit sind zur Zeit der Blüte die mattgelben, goldorange und silberfarbenen Töne, und hiervon die schönsten sind Goldlack, Silberlack, wie auch Imperator und die gestreift blühenden Sorten.
Für ganze Beete und Gruppen sind reine Farben am wirkungsvollsten.
Bedeutend mehr Beachtung verdienen auch die im Herbst blühenden Sorten, deren Pflanzzeit in den Juni, spätestens Juli fällt und die fast gar nicht bekannt und auch wenig verbreitet sind. In ihrer Blütenwirkung sind sie in den Herbstmonaten von ebenso großer Schönheit, wie dies bei den frühlingsblühenden Sorten der Fall ist.
Mit den bereits genannten Herbstzeitlosen besitzen sie viel Ähnlichkeit und sind auch in Verbindung mit diesen gut verwendbar.
Als schönste Herbstcrocus kommen im Betracht: C. asturicus, C. speciosus, C. spec. Aitchisonii und C. pulchellus, in hell und dunklerem Blau, C. savitus und C. zonatus in orange und violett mit goldgelber Mitte.
Vermehrung durch Brutzwiebeln, neue Spielarten werden durch Samenaussaat gewonnen.
September
Die für August angegebenen Arbeiten müssen Anfang dieses Monats beendet sein.
Man schneidet die Spitzen der angesetzten Tomaten und bei Rosenkohl gegen Ende September den Kopf der Pflanzen aus, um eine stärkere Ausbildung der Sprosse zu bewirken, bindet und behäufelt Kardone, Winterendivien, Bleichsellerie.
Man verdünnt die aufgegangene Aussaat von Ackersalat (Rapünzchen), Karotten, Spinat, Schwarzwurzeln säet verschiedene Kopfkohlarten, wie Weiß- und Rotkraut, Radieschen und Wintersalate; pflanzt gegen Ende des Monats Winterkopfsalat und nimmt die Teltower Rüben heraus, wenn das Kraut derselben abgestorben ist.
Man räumt die abgetragenen Beete ab, düngt nach Bedarf und beginnt mit Graben.
Erdbeerpflanzen früher und später Sorten können bei guter Bewurzelung während des ganzen Monats gepflanzt werden.
Mai
Man säet noch für die Folge zum späteren Auspflanzen einige der im April ausgesäeten Sämereien, so die Kohlarten, Winterendivie, Kopfsalat, Kohlrübe, Roterübe, Kapontika; ebenso an die bleibenden Standorte: Kresse, Gartenmelde, spinatblätterigen chinesischen Senf, Buschbohne (Anfang Mai), Stangenbohne (Mitte Mai), Gurke, Kürbis, Erbse, Möhre, Radies, Winterrettich, Dill, Portulak.
Wie der April der Hauptmonat des Säens ist, so ist der Mai der des Pflanzens. Es werden alle im März und Anfang April im Mistbeete und im freien Lande herangezogenen Gemüsepflanzen auf die bleibenden Standorte ausgepflanzt. So die Kohlarten, Sommerendivien, Kopfsalat, Rhabarber, Kardone, Artischocke, Sellerie, Gurke, Melone, Kürbis, Tomate, Eierfrucht, letztere 5 Gemüse nach Mitte Mai, Basilikum, Lauch. Die erste Erbsenaussaat wird gestengelt.
Kartoffeln werden behackt und behäufelt.
Es wird verdünnt, gejätet, gelockert, behackt und gegossen von nun ab am Abend, je nach Bedürfnis.
Dem Unkraute, das nun anfängt, sich breit zu machen, ist emsig nachzustellen.
Die Fenster der vorgeschrittensten Mistbeetpflanzungen müssen bei Tage und gegen Ende des Monats, wenn die Wärme zunimmt auch des Nachts abgenommen werden.
Hyazinthe
Verfasst von Gartenfrau am So, 11/29/2009 - 16:14.Als früh- und reichblühende winterharte Beet- und Gruppenpflanzen erfreuen sich die verschiedenfarbigen Hyazinthensorten mit einfach oder gefüllten Blumen allgemeiner Beliebtheit. Noch allgemeiner ist aber ihre Verbreitung als blühendes Topfgewächs im getrieben Zustande in den Monaten Januar bis März geworden. weiter lesen ...
Hyazinthe
Als früh- und reichblühende winterharte Beet- und Gruppenpflanzen erfreuen sich die verschiedenfarbigen Hyazinthensorten mit einfach oder gefüllten Blumen allgemeiner Beliebtheit. Noch allgemeiner ist aber ihre Verbreitung als blühendes Topfgewächs im getrieben Zustande in den Monaten Januar bis März geworden.

Über die Behandlung und Pflege im Garten läßt sich nur soviel sagen, dass die Herbstmonate September bis November die beste Zeit zum Legen oder Pflanzen der Hyazinthen sind.

Im allgemeinen ist diese Pflanzenart ziemlich anspruchslos und gedeiht selbst noch unter den schwierigsten Verhältnissen.
Von der Stammform Hyacinthus orientalis sind eine Unmenge Kulturformen im Handel. Für ganze Beete und Gruppen ist die Verwendung der Hyazinthen in unsern Gärten wohl die bekannteste und beste und sie sind dort einfarbig wie auch im buten Farbenspiel angepflanzt immer von guter Wirkung.
November
Alle Arbeiten, die im Oktober vielleicht wegen anhaltender milder Witterung nicht beendet wurden, werden nachgeholt und zum Abschluß gebracht, so das Herausnehmen und Einwintern der Wintervorräte.
Die Aufbewahrungsräume sind zu überwachen, bei milder Witterung zu lüften, bei eintretender Kälte zu schließen, außerdem ist Reinerhaltung besondere Pflicht.
Da nun der Garten die Aufmerksamkeit weniger in Anspruch nimmt, so kann man dem Kompost- und Unkrauthaufen seine Sorgfalt zuwenden. Auf letzteren waren vom Frühjahre ab alle Abgänge des Gartens und des Haushaltes geworfen worden. Diese werden nun geordnet zusammengesetzt und schichtweise mit ungelöschtem Kalk vermischt, wodurch eine schnellere Zersetzung erfolgt und namentlich die etwa mit hineingekommenen Unkrautsämereien vernichtet werden.
Der vorjährige Haufen - nun Komposthaufen genannt - wird umgesetzt und ist jetzt soweit fertig, daß er im nächsten Jahre verwendet werden kann.
Die Gartengeräte sind zu reinigen und ins Trockene zu schaffen. Die Bohnenstangen werden im Freien so zusammengestellt, daß Stürme sie nicht umwerfen.
Nimmt die Kälte stark zu, so sind empfindliche, im Freien überwinternde Arten, wie die Artischocken, stärker zu bedecken.
Man düngt, stürzt, rigolt, wenn das Wetter noch mild ist, ein leichter Frost unterbricht nicht, sondern befördert nur.
März
In diesem Monat nehmen, wenn auch nicht so ausgedehnt in der ersten Hälfte, was meistens von der Witterung abhängig ist, so doch in der zweiten Hälfte die Arbeiten im Küchengarten an Umfang zu. Wenn es nicht schon Ende Februar geschehen ist, müssen jetzt Mistbeete und Ländereien für die zeitige Aussaat hergerichtet werden. In erstere säet man außer den bereits für Februar aufgeführten Arten: Broccoll, Artischocken, Kardonen, Rhabarber, Tomaten, Eierfrucht, Neuseeländer Spinat, Knollensellerie, Lauch, Basilikum, und zieht diese inzwischen zu kräftigen Pflanzen heran. Ins freie Land können ausgesäet werden: Kresse, Spinat, Sauerampfer, Erbsen, Puffbohnen, Haferwurzel, Schwarzwurzel, Zuckerwurzel, Möhren (Karotten), Radies, Weißrüben, Anis, Schnittpetersilie. Man legt die Brutzwiebeln von Knoblauch, Rokambole, Schalotten, Steckzwiebeln. Die Artischockenbeete werden abgedeckt, der Meerkohl zum Bleichen behäufelt. Man gräbt oder lockert die Dauerbeete, wie Spargel, Rhabarber, Meerkohl und Artischocken. Im Mistbeet herangezogene Pflänzchen von Salat, Blumenkohl, Kohlrabi, Wirsing usw. können ins freie Land gesetzt werden. Beete mit mehrjährigen Küchengewächsen und Erdbeeren werden gereinigt, erstere gegraben, letztere nur gehackt oder mit der Grabegabel umgegraben, wobei der im Herbst aufgelegte Dünger mit untergebracht wird.
Januar
Im Januar, wenn die Erde unter der Schneedecke schlummert, ruht meistens jede Arbeit im Garten. Nur bei offenem Boden können etwa im Vorjahre noch nicht beendete Arbeiten, wie Düngen, Stürzen, Rigolen, Umsetzen der Komposthaufen noch ausgeführt werden. Die Wintervorräte sind nachzusehen, von etwa faulenden Teilen zu reinigen, bei gelinder Witterung zu lüften, und sollte die Erde der eingeschlagenen Wurzelgewächse stark ausgetrocknet sein, so ist sie vorsichtig anzufeuchten. Man reinigt Sämereien, setzt die Gartengeräte in Stand, entwirft den Plan für die Frühjahr- und Sommerbestellung und bestellt rechtzeitig seinen Bedarf an Sämereien, damit man pünktlich und gut bedient werden kann.
September
Die für August angegebenen Arbeiten müssen Anfang dieses Monats beendet sein.
Man schneidet die Spitzen der angesetzten Tomaten und bei Rosenkohl gegen Ende September den Kopf der Pflanzen aus, um eine stärkere Ausbildung der Sprosse zu bewirken, bindet und behäufelt Kardone, Winterendivien, Bleichsellerie.
Man verdünnt die aufgegangene Aussaat von Ackersalat (Rapünzchen), Karotten, Spinat, Schwarzwurzeln säet verschiedene Kopfkohlarten, wie Weiß- und Rotkraut, Radieschen und Wintersalate; pflanzt gegen Ende des Monats Winterkopfsalat und nimmt die Teltower Rüben heraus, wenn das Kraut derselben abgestorben ist.
Man räumt die abgetragenen Beete ab, düngt nach Bedarf und beginnt mit Graben.
Erdbeerpflanzen früher und später Sorten können bei guter Bewurzelung während des ganzen Monats gepflanzt werden.
Schneeglöckchen
Verfasst von Gartenfrau am Sa, 11/28/2009 - 04:03.Bekannter und allgemein beliebter Frühlingsblüher, der besonders in älteren Horsten und großen Siedlungen zur Blütezeit in unseren Gärten von großer Schönheit sein kann. weiter lesen ...
August
Die Arbeiten des Juli werden nachgeholt und beendet.
Man säet Ackersalat (Rapünzchen), Karotten, Kopfsalat für den Winter, Spinat für das nächste Frühjahr, Schwarzwurzeln für zweijährige Kultur, Teltower Rüben, bindet Kardone und Sommerendivien, behäufelt Stengelsellerie.
Man legt Perlzwiebeln und die Jakobszwiebel und kann jetzt auch die für April bezeichneten mehrjährigen Gewürzpflanzen zerteilen und neue Anpflanzungen machen.
Auflockern und Begießen nicht versäumen.
Raupeneier an Kohlarten sind zu vernichten.
Möhren für den Herbst zu säen.
Auf den Gurkenbeeten läßt man die größten und schönsten Früchte zu sogenannten Samengurken völlig ausreifen um späterhin das Fleisch dieser ausgereiften Früchte zu Senfgurken zu verwenden.
Ende August kann man mit Neuanlage von Erdbeerpflanzungen beginnen, wozu man gut gedüngte und gegrabene Beete in sonniger Lage wählt.
Juli
Man beendet die für Juni angegebenen Auspflanzungen bezw. Aussaaten.
Man räumt die Erde um den Meerrettich weg und entfernt die Seitenwurzeln.
Man bindet Sommerendivien ein und behäufelt Stengelsellerie zum Zwecke des Bleichens.
Man nimmt Knoblauch, Rokambole, Schalotte, Perlzwiebeln aus der Erde, wenn das Kraut abgestorben ist.
Man sammelt und trocknet Stengel oder Blätter von Gewürzkräutern, wie Basilikum, Bohnenkraut, Krauseminze, Lavendel, Majoran, Melisse, Pfefferminze, Raute, Salbei, Thymian.
Etwa abgetragene Beete von Frühgemüse, wie Kohlrabi, Früherbsen, Karotten, auch Frühkartoffeln werden abgeräumt, nach Bedürfnis gedüngt, gegraben und für den Winterbedarf mit den Aussaaten vom Mai und Anfang Juni, soweit sie nicht an die Standorte gemacht waren, bepflanzt.
Das Auflockern darf nicht versäumt werden, besonders nach starkem Schlagregen.
Man nimmt Kerbelrüben aus dem Boden, pflanzt Winterendivien.
Etwa gereifte Sämereien werden abgenommen und zum Abtrocknen und Nachreifen luftig und schattig ausgebreitet.
Spargelbeete sind mit künstlichem Dünger zu düngen.
Die Erdbeerbeete werden gründlich bejaucht und behackt.
Beim Blumenkohl sind die Blätter nach innen über die Blumenkäse zu knicken, damit diese fest, zart und weiß bleiben.
Kaiserkrone
Verfasst von Gartenfrau am Do, 11/26/2009 - 14:15.Altbekanntes, hochwachsendes Knollengewächs mit großen, schon im April-Mai die Pflanze schmückenden riesigen Blumendolden. weiter lesen ...
Oktober
Der Oktober ist der Monat der Ernte und Belohnung für die lange Zeit der Pflege, Aufmerksamkeit und Mühewaltung im Küchengarten. Man darf sich indes nicht allzusehr mit der Ernte beeilen, denn die erste Hälfte des Oktober bringt meist noch recht gute und warme Witterung und diese soll dem völligen Ausreifen der einzelnen Gemüse noch zugute kommen.
Man beginnt mit dem Herausnehmen der Wurzelgewächse für den Winterbedarf, dann folgen die Gemüsearten, deren oberirdische Teile zur Ernährung dienen; man reinigt, trocknet ab und bringt in die Aufbewahrungsräume, die sorgsam vorbereitet waren und bei milder Witterung fleißig gelüftet werden.
Das Putzen der Gemüse soll nicht in eine Art Waschen ausarten.
Es darf vor allem nicht zu viel abgeschnitten werden. Auch an Kohlköpfen und Krautköpfen müssen außen ein paar Blätter als Schutzblätter bleiben, die erst beim Verbrauch entfernt werden.
Die Aufbewahrung kann in einem geeigneten frostfreien Raume (z. B. trockenen Keller) oder in Erdbeeten (Einschlägen) geschehen. Alte Mistbeetkästen sind sehr geeignet, da man hier bequem decken kann. In Mieten (wie Kartoffeln) halten sich viele Gemüse sehr gut man kann aber bei starkem Frost nicht dazu und muß dann immer etwas Vorrat bei der Hand haben.
Man überdeckt die Dauerbeete und Gewürzpflanzen mit kurzem Mist, nachdem Stengel und Kraut abgeschnitten waren.
Auch Spinat- und Schwarzwurzelbeete werden nach Eintritt des Frostes durch eine leichte Laubdecke geschützt.
Man säet den Samen der Kerbelrüben und pflanzt Wintersalat.
Man düngt die abgeräumten Ländereien, stürzt oder rigolt nach Erfordernis.
Jetzt ist Petersilie und Schnittlauch für den Winterbedarf in Töpfe oder Holzkistchen zu pflanzen und am Küchenfenster aufzustellen.
August
Die Arbeiten des Juli werden nachgeholt und beendet.
Man säet Ackersalat (Rapünzchen), Karotten, Kopfsalat für den Winter, Spinat für das nächste Frühjahr, Schwarzwurzeln für zweijährige Kultur, Teltower Rüben, bindet Kardone und Sommerendivien, behäufelt Stengelsellerie.
Man legt Perlzwiebeln und die Jakobszwiebel und kann jetzt auch die für April bezeichneten mehrjährigen Gewürzpflanzen zerteilen und neue Anpflanzungen machen.
Auflockern und Begießen nicht versäumen.
Raupeneier an Kohlarten sind zu vernichten.
Möhren für den Herbst zu säen.
Auf den Gurkenbeeten läßt man die größten und schönsten Früchte zu sogenannten Samengurken völlig ausreifen um späterhin das Fleisch dieser ausgereiften Früchte zu Senfgurken zu verwenden.
Ende August kann man mit Neuanlage von Erdbeerpflanzungen beginnen, wozu man gut gedüngte und gegrabene Beete in sonniger Lage wählt.
Mai
Man säet noch für die Folge zum späteren Auspflanzen einige der im April ausgesäeten Sämereien, so die Kohlarten, Winterendivie, Kopfsalat, Kohlrübe, Roterübe, Kapontika; ebenso an die bleibenden Standorte: Kresse, Gartenmelde, spinatblätterigen chinesischen Senf, Buschbohne (Anfang Mai), Stangenbohne (Mitte Mai), Gurke, Kürbis, Erbse, Möhre, Radies, Winterrettich, Dill, Portulak.
Wie der April der Hauptmonat des Säens ist, so ist der Mai der des Pflanzens. Es werden alle im März und Anfang April im Mistbeete und im freien Lande herangezogenen Gemüsepflanzen auf die bleibenden Standorte ausgepflanzt. So die Kohlarten, Sommerendivien, Kopfsalat, Rhabarber, Kardone, Artischocke, Sellerie, Gurke, Melone, Kürbis, Tomate, Eierfrucht, letztere 5 Gemüse nach Mitte Mai, Basilikum, Lauch. Die erste Erbsenaussaat wird gestengelt.
Kartoffeln werden behackt und behäufelt.
Es wird verdünnt, gejätet, gelockert, behackt und gegossen von nun ab am Abend, je nach Bedürfnis.
Dem Unkraute, das nun anfängt, sich breit zu machen, ist emsig nachzustellen.
Die Fenster der vorgeschrittensten Mistbeetpflanzungen müssen bei Tage und gegen Ende des Monats, wenn die Wärme zunimmt auch des Nachts abgenommen werden.
April
Alle für den März angeführten Arbeiten werden, wenn sie wegen ungünstiger Witterung nicht ganz ausgeführt werden konnten, jetzt nachgeholt und beendet. Der April spielt im Küchengarten eine hervorragende Rolle, während seiner Dauer wird der Grund für die Sommer- und Herbsternte gelegt. Man kann ihn den Monat den Aussäens und des Pflanzens nennen. Ländereien, die im Herbst oder im Verlauf des Winters gedüngt und gestürzt oder auch rigolt worden sind, werden jetzt durch die Hacken und Harken geebnet und den Zwecken entsprechend abgeteilt. Man säet ins freie Land an die bleibenden Standorte: Kresse, Löwenzahn, Zichorie, Spinat, Gartenmelde, Mangold, spinatblätterigen chinesischen Senf, Meerkohl, Buschbohnen (erst gegen Ende), Erbsen, Puffbohnen, Haferwurzel, Schwarzwurzel, Möhren, Pastinake, Wurzelpetersilie, Radies, Rapontika, Sommerrettich, Roterübe, Zwiebel, Bohnenkraut, Boretsch, Fenchel, Kerbel, Schnittpetersilie, Portulak, Waldmeister usw. Auf Saatbeete zum späteren Auspflanzen werden gesäet: Blumenkohl, Kopfkohl, Wirsing, Rosenkohl, Kohlrabi, Kopfsalat, Sommerampfer, Kohlrübe, Winterzwiebel, Estragon, Krauseminze, Kümmel, Lavendel, Löffelkraut, Majoran, Melisse, Pfefferminze, Pimpinelle, Raute, Salbei etc. Man kann bereits Spargelbeete anlegen. Beim vorhandenen Spargel wird jetzt die Erde an die Pflanzen herangezogen, damit das Stechen im nächsten Monat beginnen kann. Erdbeeren sind spätestens jetzt zu pflanzen und zwar auf frisch gedüngtes Land. Monatserdbeeren kommen als Einfassung der Abteilungen im Gemüsegarten gepflanzt werden. Man legt Frühkartoffeln, Knollenziest, Helianthi, Topinambour. Man pflanzt die im Keller eingeschlagenen Artischocken aus und löst dabei Sprossen ab. Man zerteilt und verpflanzt mehrjährige Gewürzkräuter, wie Sauerampfer, Schnittlauch, Estragon, Fetthenne, Krauseminze, Löffelkraut, Pfefferminze, Pimpinelle, Raute, Salbei, Thymian. Man verdünnt die aufgegangenen Sämereien, pikiert, jätet, lockert auf und begießt nach Bedürfnis. Man pflanzt in Mistbeeten angezogene Pflänzchen, wie die Kohlarten, Kopfsalat usw. auf die bleibenden Standorte in sonniger und geschützter Lage zum Frühverbrauch. Man legt neue Meerrettichbeete an. Man legt Anfang April Gurken, Melonen, Kurbisse in Töpfe und zieht sie heran zum Auspflanzen nach Mitte Mai ins freie Land. Die Mistbeete müssen, je höher die Sonne steigt und je wärmer das Wetter wird, tagsüber mehr und mehr gelüftet werden.
Hundszahn
Verfasst von Gartenfrau am Mi, 11/25/2009 - 07:20.Die bekanntesten Formen davon sind: Erythronium grandiflorum mit großen, gelben und E. Dens canis mit karminfarbenen Blumen, ebenso E. giganteum, wohl die großblumigste aller. weiter lesen ...
April
Alle für den März angeführten Arbeiten werden, wenn sie wegen ungünstiger Witterung nicht ganz ausgeführt werden konnten, jetzt nachgeholt und beendet. Der April spielt im Küchengarten eine hervorragende Rolle, während seiner Dauer wird der Grund für die Sommer- und Herbsternte gelegt. Man kann ihn den Monat den Aussäens und des Pflanzens nennen. Ländereien, die im Herbst oder im Verlauf des Winters gedüngt und gestürzt oder auch rigolt worden sind, werden jetzt durch die Hacken und Harken geebnet und den Zwecken entsprechend abgeteilt. Man säet ins freie Land an die bleibenden Standorte: Kresse, Löwenzahn, Zichorie, Spinat, Gartenmelde, Mangold, spinatblätterigen chinesischen Senf, Meerkohl, Buschbohnen (erst gegen Ende), Erbsen, Puffbohnen, Haferwurzel, Schwarzwurzel, Möhren, Pastinake, Wurzelpetersilie, Radies, Rapontika, Sommerrettich, Roterübe, Zwiebel, Bohnenkraut, Boretsch, Fenchel, Kerbel, Schnittpetersilie, Portulak, Waldmeister usw. Auf Saatbeete zum späteren Auspflanzen werden gesäet: Blumenkohl, Kopfkohl, Wirsing, Rosenkohl, Kohlrabi, Kopfsalat, Sommerampfer, Kohlrübe, Winterzwiebel, Estragon, Krauseminze, Kümmel, Lavendel, Löffelkraut, Majoran, Melisse, Pfefferminze, Pimpinelle, Raute, Salbei etc. Man kann bereits Spargelbeete anlegen. Beim vorhandenen Spargel wird jetzt die Erde an die Pflanzen herangezogen, damit das Stechen im nächsten Monat beginnen kann. Erdbeeren sind spätestens jetzt zu pflanzen und zwar auf frisch gedüngtes Land. Monatserdbeeren kommen als Einfassung der Abteilungen im Gemüsegarten gepflanzt werden. Man legt Frühkartoffeln, Knollenziest, Helianthi, Topinambour. Man pflanzt die im Keller eingeschlagenen Artischocken aus und löst dabei Sprossen ab. Man zerteilt und verpflanzt mehrjährige Gewürzkräuter, wie Sauerampfer, Schnittlauch, Estragon, Fetthenne, Krauseminze, Löffelkraut, Pfefferminze, Pimpinelle, Raute, Salbei, Thymian. Man verdünnt die aufgegangenen Sämereien, pikiert, jätet, lockert auf und begießt nach Bedürfnis. Man pflanzt in Mistbeeten angezogene Pflänzchen, wie die Kohlarten, Kopfsalat usw. auf die bleibenden Standorte in sonniger und geschützter Lage zum Frühverbrauch. Man legt neue Meerrettichbeete an. Man legt Anfang April Gurken, Melonen, Kurbisse in Töpfe und zieht sie heran zum Auspflanzen nach Mitte Mai ins freie Land. Die Mistbeete müssen, je höher die Sonne steigt und je wärmer das Wetter wird, tagsüber mehr und mehr gelüftet werden.
März
In diesem Monat nehmen, wenn auch nicht so ausgedehnt in der ersten Hälfte, was meistens von der Witterung abhängig ist, so doch in der zweiten Hälfte die Arbeiten im Küchengarten an Umfang zu. Wenn es nicht schon Ende Februar geschehen ist, müssen jetzt Mistbeete und Ländereien für die zeitige Aussaat hergerichtet werden. In erstere säet man außer den bereits für Februar aufgeführten Arten: Broccoll, Artischocken, Kardonen, Rhabarber, Tomaten, Eierfrucht, Neuseeländer Spinat, Knollensellerie, Lauch, Basilikum, und zieht diese inzwischen zu kräftigen Pflanzen heran. Ins freie Land können ausgesäet werden: Kresse, Spinat, Sauerampfer, Erbsen, Puffbohnen, Haferwurzel, Schwarzwurzel, Zuckerwurzel, Möhren (Karotten), Radies, Weißrüben, Anis, Schnittpetersilie. Man legt die Brutzwiebeln von Knoblauch, Rokambole, Schalotten, Steckzwiebeln. Die Artischockenbeete werden abgedeckt, der Meerkohl zum Bleichen behäufelt. Man gräbt oder lockert die Dauerbeete, wie Spargel, Rhabarber, Meerkohl und Artischocken. Im Mistbeet herangezogene Pflänzchen von Salat, Blumenkohl, Kohlrabi, Wirsing usw. können ins freie Land gesetzt werden. Beete mit mehrjährigen Küchengewächsen und Erdbeeren werden gereinigt, erstere gegraben, letztere nur gehackt oder mit der Grabegabel umgegraben, wobei der im Herbst aufgelegte Dünger mit untergebracht wird.
Kleopatranadel
Verfasst von Gartenfrau am Di, 11/24/2009 - 09:47.Obgleich dieser imposante Wchser meistens zu den Stauden zählend genannt wird und auch dort schon Erwähnung gefunden hat, muss er doch auch an dieser Stelle empfohlen werden, da dies infolge sein weiter lesen ...
Juni
Die Beete mit Erbsen, Bohnen, Kohl, Kartoffeln usw. sind jetzt regelmäßig zu behacken.
Stangenbohnen müssen, soweit sie nicht selbst sich festhalten, etwas geheftet werden, die Erbsen sind zu Stengeln.
Von Mitte dieses Monats ab pflanzt man für den Herbst- und Winterbedarf die zu diesem Zweck Ende April ausgesäeten Kohlarten. Winterendivien, Kopfsalat, Kohlrübe, Weißrübe und Roterübe.
Man verdünnt die im April ausgesäeten Wurzelgewächse, wie Möhren, Zichorie, Löwenzahn, Wurzelpetersilie, Pastinake, Rapontika.
Man reinigt, lockert, behackt, behäufelt und begießt.
Nach und nach werden Beete vom ersten Salat, Kohlrabi, Steckzwiebeln und dergl. abgeerntet, neu vorbereitet und mit einer zweiten Folge früher Sorten bepflanzt.
An den Gurken, Melonen und Kürbissen müssen die Ranken gleichmäßig ausgebreitet werden. Der Schnitt der Melonen geschieht zunächst über dem 7. Blatte einer jeden Ranke, weiterhin über jeder Frucht.
Erdbeerbeete sind von nun ab ständig zu entranken.
Mai
Man säet noch für die Folge zum späteren Auspflanzen einige der im April ausgesäeten Sämereien, so die Kohlarten, Winterendivie, Kopfsalat, Kohlrübe, Roterübe, Kapontika; ebenso an die bleibenden Standorte: Kresse, Gartenmelde, spinatblätterigen chinesischen Senf, Buschbohne (Anfang Mai), Stangenbohne (Mitte Mai), Gurke, Kürbis, Erbse, Möhre, Radies, Winterrettich, Dill, Portulak.
Wie der April der Hauptmonat des Säens ist, so ist der Mai der des Pflanzens. Es werden alle im März und Anfang April im Mistbeete und im freien Lande herangezogenen Gemüsepflanzen auf die bleibenden Standorte ausgepflanzt. So die Kohlarten, Sommerendivien, Kopfsalat, Rhabarber, Kardone, Artischocke, Sellerie, Gurke, Melone, Kürbis, Tomate, Eierfrucht, letztere 5 Gemüse nach Mitte Mai, Basilikum, Lauch. Die erste Erbsenaussaat wird gestengelt.
Kartoffeln werden behackt und behäufelt.
Es wird verdünnt, gejätet, gelockert, behackt und gegossen von nun ab am Abend, je nach Bedürfnis.
Dem Unkraute, das nun anfängt, sich breit zu machen, ist emsig nachzustellen.
Die Fenster der vorgeschrittensten Mistbeetpflanzungen müssen bei Tage und gegen Ende des Monats, wenn die Wärme zunimmt auch des Nachts abgenommen werden.
Winterakonit
Verfasst von Gartenfrau am Mo, 11/23/2009 - 13:04.Eranthis ist ein nur etwa 8-10 cm hochwachsendes, dankbar blühendes und vor allem sehr hartes Pflänzchen, welches wohl als einer der ersten Frühlingsblüher angesprochen werden kann, da die reingelben Blumen schon im Februar und März zum Vorschein kommen. weiter lesen ...
Winterakonit
Eranthis ist ein nur etwa 8-10 cm hochwachsendes, dankbar blühendes und vor allem sehr hartes Pflänzchen, welches wohl als einer der ersten Frühlingsblüher angesprochen werden kann, da die reingelben Blumen schon im Februar und März zum Vorschein kommen.

Die Pflanze bevorzugt einen nicht zu schweren Untergrund und eine halbschattige Lage.
Beste Pflanzzeit im Herbst im ruhenden Zustande. Vermehrung durch Teilung oder auch Samenaussaat im Herbst. E. hiemalis ist die bei uns heimische und bekannteste Form, während E. cilicica etwas größere Blumen zeitigt, dabei aber ebenso hart und unempfindlich wie die vorgenannte ist.
In Verbindung mit andern frühblühenden Zwiebelgewächsen, wie Galanthus, Leucojum, Scilla usw., ist dieser Winterakonit besonders gut in unsern Gärten verwendbar. Ganze Einfassungen längs der Wege davon sind besonders schön.
Zwiebelgewächse
März
In diesem Monat nehmen, wenn auch nicht so ausgedehnt in der ersten Hälfte, was meistens von der Witterung abhängig ist, so doch in der zweiten Hälfte die Arbeiten im Küchengarten an Umfang zu. Wenn es nicht schon Ende Februar geschehen ist, müssen jetzt Mistbeete und Ländereien für die zeitige Aussaat hergerichtet werden. In erstere säet man außer den bereits für Februar aufgeführten Arten: Broccoll, Artischocken, Kardonen, Rhabarber, Tomaten, Eierfrucht, Neuseeländer Spinat, Knollensellerie, Lauch, Basilikum, und zieht diese inzwischen zu kräftigen Pflanzen heran. Ins freie Land können ausgesäet werden: Kresse, Spinat, Sauerampfer, Erbsen, Puffbohnen, Haferwurzel, Schwarzwurzel, Zuckerwurzel, Möhren (Karotten), Radies, Weißrüben, Anis, Schnittpetersilie. Man legt die Brutzwiebeln von Knoblauch, Rokambole, Schalotten, Steckzwiebeln. Die Artischockenbeete werden abgedeckt, der Meerkohl zum Bleichen behäufelt. Man gräbt oder lockert die Dauerbeete, wie Spargel, Rhabarber, Meerkohl und Artischocken. Im Mistbeet herangezogene Pflänzchen von Salat, Blumenkohl, Kohlrabi, Wirsing usw. können ins freie Land gesetzt werden. Beete mit mehrjährigen Küchengewächsen und Erdbeeren werden gereinigt, erstere gegraben, letztere nur gehackt oder mit der Grabegabel umgegraben, wobei der im Herbst aufgelegte Dünger mit untergebracht wird.
Februar
Die Erd- und Düngerarbeiten sind zu beendigen und die Überwachung der Wintervorräte ist fortzusetzen. Die im Freien überwinterten und gegen Kälte geschützten ausdauernden Gemüsearten, wie Artischocken, sind bei milder Witterung etwas zu lüften. Ist die Witterung andauernd mild und dor Boden abgetrocknet, so kann man gegem Ende des Monats Beete für Frühgemüse und zeitige Aussaaten zurecht machen und im sonnigen und geschützten Stellen schon aussäen, so z. B. Karotten, Erbsen, Puffbohnen, Haferwurzeln, Schwarzwurzeln für einjährige Anzucht. Wer über ein Mistbeet verfügt, setzt es in den Stand für Aussaaten von frühen Gemüsearten, wie Blumenkohl, Kopfkohl, Wirsing, Kohlrabi, Kopfsalat, Sellerie, Lauch, Schnittpetersilie u. a. Das in Kellern, Gruben usw. eingeschlagene Gemüse muß jetzt so oft wie möglich gelüftet werden.
Götterblume
Verfasst von Gartenfrau am Sa, 11/21/2009 - 10:31.Dodecatheon integrifolium ist ein reizendes, leuchtendkarminrosa farbenblühendes Ziergewächs mit langgestielten, alpenveilchenähnlichen Blumen. weiter lesen ...
Alpenveilchen
Dazu gehören die Arten des freien Landes, die ziemlich unempfindlich und hart sind und nur in ganz strengen Ausnahmewintern eines Schutzes bedürfen.

Die bekannte Form ist die in den Sommermonaten karminrot blühende und auch duftende Cyclamen europaeum, aber auch C. ibericum umd libanoticum, in Kleinasien beheimatet, ebenso C. silicium, C. neapoitanum und C. Attkinsi, wie auch die im Frühling leuchtend karminrot blühende C. rapandum sind schätzenswerte Freilandgewächse.
Fast alle lieben eine etwas steinige und freie Lage, nur C: neapolitanum bevorzugt einen mehr schattingen Stnadort und findet daher als Schattenpflanze viel Verwendung.
Die beste Pflanzzeit ist im Frühling und Herbst. Die Vermehrung erfolgt durch Samenaussaat im Juli und August.
Mai
Man säet noch für die Folge zum späteren Auspflanzen einige der im April ausgesäeten Sämereien, so die Kohlarten, Winterendivie, Kopfsalat, Kohlrübe, Roterübe, Kapontika; ebenso an die bleibenden Standorte: Kresse, Gartenmelde, spinatblätterigen chinesischen Senf, Buschbohne (Anfang Mai), Stangenbohne (Mitte Mai), Gurke, Kürbis, Erbse, Möhre, Radies, Winterrettich, Dill, Portulak.
Wie der April der Hauptmonat des Säens ist, so ist der Mai der des Pflanzens. Es werden alle im März und Anfang April im Mistbeete und im freien Lande herangezogenen Gemüsepflanzen auf die bleibenden Standorte ausgepflanzt. So die Kohlarten, Sommerendivien, Kopfsalat, Rhabarber, Kardone, Artischocke, Sellerie, Gurke, Melone, Kürbis, Tomate, Eierfrucht, letztere 5 Gemüse nach Mitte Mai, Basilikum, Lauch. Die erste Erbsenaussaat wird gestengelt.
Kartoffeln werden behackt und behäufelt.
Es wird verdünnt, gejätet, gelockert, behackt und gegossen von nun ab am Abend, je nach Bedürfnis.
Dem Unkraute, das nun anfängt, sich breit zu machen, ist emsig nachzustellen.
Die Fenster der vorgeschrittensten Mistbeetpflanzungen müssen bei Tage und gegen Ende des Monats, wenn die Wärme zunimmt auch des Nachts abgenommen werden.



