Abendblume
Verfasst von Gartenfrau am So, 12/13/2009 - 14:23.Dieses äußerst zierliche Zwiebelgewächs des freien Landes stammt vom Kap der Guten Hoffnung und ist vom August bis Oktober wie unsere andern Blumenzwiebeln im Garten ziemlich dicht zu legen. weiter lesen ...
Oktober
Der Oktober ist der Monat der Ernte und Belohnung für die lange Zeit der Pflege, Aufmerksamkeit und Mühewaltung im Küchengarten. Man darf sich indes nicht allzusehr mit der Ernte beeilen, denn die erste Hälfte des Oktober bringt meist noch recht gute und warme Witterung und diese soll dem völligen Ausreifen der einzelnen Gemüse noch zugute kommen.
Man beginnt mit dem Herausnehmen der Wurzelgewächse für den Winterbedarf, dann folgen die Gemüsearten, deren oberirdische Teile zur Ernährung dienen; man reinigt, trocknet ab und bringt in die Aufbewahrungsräume, die sorgsam vorbereitet waren und bei milder Witterung fleißig gelüftet werden.
Das Putzen der Gemüse soll nicht in eine Art Waschen ausarten.
Es darf vor allem nicht zu viel abgeschnitten werden. Auch an Kohlköpfen und Krautköpfen müssen außen ein paar Blätter als Schutzblätter bleiben, die erst beim Verbrauch entfernt werden.
Die Aufbewahrung kann in einem geeigneten frostfreien Raume (z. B. trockenen Keller) oder in Erdbeeten (Einschlägen) geschehen. Alte Mistbeetkästen sind sehr geeignet, da man hier bequem decken kann. In Mieten (wie Kartoffeln) halten sich viele Gemüse sehr gut man kann aber bei starkem Frost nicht dazu und muß dann immer etwas Vorrat bei der Hand haben.
Man überdeckt die Dauerbeete und Gewürzpflanzen mit kurzem Mist, nachdem Stengel und Kraut abgeschnitten waren.
Auch Spinat- und Schwarzwurzelbeete werden nach Eintritt des Frostes durch eine leichte Laubdecke geschützt.
Man säet den Samen der Kerbelrüben und pflanzt Wintersalat.
Man düngt die abgeräumten Ländereien, stürzt oder rigolt nach Erfordernis.
Jetzt ist Petersilie und Schnittlauch für den Winterbedarf in Töpfe oder Holzkistchen zu pflanzen und am Küchenfenster aufzustellen.
August
Die Arbeiten des Juli werden nachgeholt und beendet.
Man säet Ackersalat (Rapünzchen), Karotten, Kopfsalat für den Winter, Spinat für das nächste Frühjahr, Schwarzwurzeln für zweijährige Kultur, Teltower Rüben, bindet Kardone und Sommerendivien, behäufelt Stengelsellerie.
Man legt Perlzwiebeln und die Jakobszwiebel und kann jetzt auch die für April bezeichneten mehrjährigen Gewürzpflanzen zerteilen und neue Anpflanzungen machen.
Auflockern und Begießen nicht versäumen.
Raupeneier an Kohlarten sind zu vernichten.
Möhren für den Herbst zu säen.
Auf den Gurkenbeeten läßt man die größten und schönsten Früchte zu sogenannten Samengurken völlig ausreifen um späterhin das Fleisch dieser ausgereiften Früchte zu Senfgurken zu verwenden.
Ende August kann man mit Neuanlage von Erdbeerpflanzungen beginnen, wozu man gut gedüngte und gegrabene Beete in sonniger Lage wählt.
Tigerblume
Verfasst von Gartenfrau am Sa, 12/12/2009 - 17:08.Die Tigerblume ist ein sehr dankbar blühendes und gleich den Dahlien und Gladiolen frostsicher und trocken zu überwinterndes Zwiebelgewächs, welches sich besonders als Einfassungspflanze für Gladiolenbeete vorzüglich eignet. weiter lesen ...
Tigerblume
Die Tigerblume ist ein sehr dankbar blühendes und gleich den Dahlien und Gladiolen frostsicher und trocken zu überwinterndes Zwiebelgewächs, welches sich besonders als Einfassungspflanze für Gladiolenbeete vorzüglich eignet.

Foto: Noah Elhardt
Blütezeit vom Juli bis Oktober.
Besonders schöne Formen sind: Ferraria speciosa, leuchtend rot, und einige bunt blühende Spielarten.
Vermehrung durch Brutzwiebeln, gedeiht in jedem Gartenboden.
Oktober
Der Oktober ist der Monat der Ernte und Belohnung für die lange Zeit der Pflege, Aufmerksamkeit und Mühewaltung im Küchengarten. Man darf sich indes nicht allzusehr mit der Ernte beeilen, denn die erste Hälfte des Oktober bringt meist noch recht gute und warme Witterung und diese soll dem völligen Ausreifen der einzelnen Gemüse noch zugute kommen.
Man beginnt mit dem Herausnehmen der Wurzelgewächse für den Winterbedarf, dann folgen die Gemüsearten, deren oberirdische Teile zur Ernährung dienen; man reinigt, trocknet ab und bringt in die Aufbewahrungsräume, die sorgsam vorbereitet waren und bei milder Witterung fleißig gelüftet werden.
Das Putzen der Gemüse soll nicht in eine Art Waschen ausarten.
Es darf vor allem nicht zu viel abgeschnitten werden. Auch an Kohlköpfen und Krautköpfen müssen außen ein paar Blätter als Schutzblätter bleiben, die erst beim Verbrauch entfernt werden.
Die Aufbewahrung kann in einem geeigneten frostfreien Raume (z. B. trockenen Keller) oder in Erdbeeten (Einschlägen) geschehen. Alte Mistbeetkästen sind sehr geeignet, da man hier bequem decken kann. In Mieten (wie Kartoffeln) halten sich viele Gemüse sehr gut man kann aber bei starkem Frost nicht dazu und muß dann immer etwas Vorrat bei der Hand haben.
Man überdeckt die Dauerbeete und Gewürzpflanzen mit kurzem Mist, nachdem Stengel und Kraut abgeschnitten waren.
Auch Spinat- und Schwarzwurzelbeete werden nach Eintritt des Frostes durch eine leichte Laubdecke geschützt.
Man säet den Samen der Kerbelrüben und pflanzt Wintersalat.
Man düngt die abgeräumten Ländereien, stürzt oder rigolt nach Erfordernis.
Jetzt ist Petersilie und Schnittlauch für den Winterbedarf in Töpfe oder Holzkistchen zu pflanzen und am Küchenfenster aufzustellen.
Juli
Man beendet die für Juni angegebenen Auspflanzungen bezw. Aussaaten.
Man räumt die Erde um den Meerrettich weg und entfernt die Seitenwurzeln.
Man bindet Sommerendivien ein und behäufelt Stengelsellerie zum Zwecke des Bleichens.
Man nimmt Knoblauch, Rokambole, Schalotte, Perlzwiebeln aus der Erde, wenn das Kraut abgestorben ist.
Man sammelt und trocknet Stengel oder Blätter von Gewürzkräutern, wie Basilikum, Bohnenkraut, Krauseminze, Lavendel, Majoran, Melisse, Pfefferminze, Raute, Salbei, Thymian.
Etwa abgetragene Beete von Frühgemüse, wie Kohlrabi, Früherbsen, Karotten, auch Frühkartoffeln werden abgeräumt, nach Bedürfnis gedüngt, gegraben und für den Winterbedarf mit den Aussaaten vom Mai und Anfang Juni, soweit sie nicht an die Standorte gemacht waren, bepflanzt.
Das Auflockern darf nicht versäumt werden, besonders nach starkem Schlagregen.
Man nimmt Kerbelrüben aus dem Boden, pflanzt Winterendivien.
Etwa gereifte Sämereien werden abgenommen und zum Abtrocknen und Nachreifen luftig und schattig ausgebreitet.
Spargelbeete sind mit künstlichem Dünger zu düngen.
Die Erdbeerbeete werden gründlich bejaucht und behackt.
Beim Blumenkohl sind die Blätter nach innen über die Blumenkäse zu knicken, damit diese fest, zart und weiß bleiben.
Brodiaea
Verfasst von Gartenfrau am Fr, 12/11/2009 - 10:19.Ein von Nordamerika stammendes, dunkelviolettblühendes, zierliches Gewächs, welches in den Formen Brodiaea grandiflora und Brodiaea congesta Eingang in unsere Gärten gefunden hat. weiter lesen ...
Brodiaea
Ein von Nordamerika stammendes, dunkelviolettblühendes, zierliches Gewächs, welches in den Formen Brodiaea grandiflora und Brodiaea congesta Eingang in unsere Gärten gefunden hat.

Foto: Topjabot
Blütezeit im Mai-Juni.

Foto: Stan Shebs
Verlangt möglichst durchlässigen, etwas sandhaltigen Gartenboden.
Pflanzzeit im August-September etwa 15 cm tief. Hält auch bei guter Bedeckung im Freien aus. Vermehrung durch Brutzwiebeln.
September
Die für August angegebenen Arbeiten müssen Anfang dieses Monats beendet sein.
Man schneidet die Spitzen der angesetzten Tomaten und bei Rosenkohl gegen Ende September den Kopf der Pflanzen aus, um eine stärkere Ausbildung der Sprosse zu bewirken, bindet und behäufelt Kardone, Winterendivien, Bleichsellerie.
Man verdünnt die aufgegangene Aussaat von Ackersalat (Rapünzchen), Karotten, Spinat, Schwarzwurzeln säet verschiedene Kopfkohlarten, wie Weiß- und Rotkraut, Radieschen und Wintersalate; pflanzt gegen Ende des Monats Winterkopfsalat und nimmt die Teltower Rüben heraus, wenn das Kraut derselben abgestorben ist.
Man räumt die abgetragenen Beete ab, düngt nach Bedarf und beginnt mit Graben.
Erdbeerpflanzen früher und später Sorten können bei guter Bewurzelung während des ganzen Monats gepflanzt werden.
Juni
Die Beete mit Erbsen, Bohnen, Kohl, Kartoffeln usw. sind jetzt regelmäßig zu behacken.
Stangenbohnen müssen, soweit sie nicht selbst sich festhalten, etwas geheftet werden, die Erbsen sind zu Stengeln.
Von Mitte dieses Monats ab pflanzt man für den Herbst- und Winterbedarf die zu diesem Zweck Ende April ausgesäeten Kohlarten. Winterendivien, Kopfsalat, Kohlrübe, Weißrübe und Roterübe.
Man verdünnt die im April ausgesäeten Wurzelgewächse, wie Möhren, Zichorie, Löwenzahn, Wurzelpetersilie, Pastinake, Rapontika.
Man reinigt, lockert, behackt, behäufelt und begießt.
Nach und nach werden Beete vom ersten Salat, Kohlrabi, Steckzwiebeln und dergl. abgeerntet, neu vorbereitet und mit einer zweiten Folge früher Sorten bepflanzt.
An den Gurken, Melonen und Kürbissen müssen die Ranken gleichmäßig ausgebreitet werden. Der Schnitt der Melonen geschieht zunächst über dem 7. Blatte einer jeden Ranke, weiterhin über jeder Frucht.
Erdbeerbeete sind von nun ab ständig zu entranken.
Mai
Man säet noch für die Folge zum späteren Auspflanzen einige der im April ausgesäeten Sämereien, so die Kohlarten, Winterendivie, Kopfsalat, Kohlrübe, Roterübe, Kapontika; ebenso an die bleibenden Standorte: Kresse, Gartenmelde, spinatblätterigen chinesischen Senf, Buschbohne (Anfang Mai), Stangenbohne (Mitte Mai), Gurke, Kürbis, Erbse, Möhre, Radies, Winterrettich, Dill, Portulak.
Wie der April der Hauptmonat des Säens ist, so ist der Mai der des Pflanzens. Es werden alle im März und Anfang April im Mistbeete und im freien Lande herangezogenen Gemüsepflanzen auf die bleibenden Standorte ausgepflanzt. So die Kohlarten, Sommerendivien, Kopfsalat, Rhabarber, Kardone, Artischocke, Sellerie, Gurke, Melone, Kürbis, Tomate, Eierfrucht, letztere 5 Gemüse nach Mitte Mai, Basilikum, Lauch. Die erste Erbsenaussaat wird gestengelt.
Kartoffeln werden behackt und behäufelt.
Es wird verdünnt, gejätet, gelockert, behackt und gegossen von nun ab am Abend, je nach Bedürfnis.
Dem Unkraute, das nun anfängt, sich breit zu machen, ist emsig nachzustellen.
Die Fenster der vorgeschrittensten Mistbeetpflanzungen müssen bei Tage und gegen Ende des Monats, wenn die Wärme zunimmt auch des Nachts abgenommen werden.
August
Die Arbeiten des Juli werden nachgeholt und beendet.
Man säet Ackersalat (Rapünzchen), Karotten, Kopfsalat für den Winter, Spinat für das nächste Frühjahr, Schwarzwurzeln für zweijährige Kultur, Teltower Rüben, bindet Kardone und Sommerendivien, behäufelt Stengelsellerie.
Man legt Perlzwiebeln und die Jakobszwiebel und kann jetzt auch die für April bezeichneten mehrjährigen Gewürzpflanzen zerteilen und neue Anpflanzungen machen.
Auflockern und Begießen nicht versäumen.
Raupeneier an Kohlarten sind zu vernichten.
Möhren für den Herbst zu säen.
Auf den Gurkenbeeten läßt man die größten und schönsten Früchte zu sogenannten Samengurken völlig ausreifen um späterhin das Fleisch dieser ausgereiften Früchte zu Senfgurken zu verwenden.
Ende August kann man mit Neuanlage von Erdbeerpflanzungen beginnen, wozu man gut gedüngte und gegrabene Beete in sonniger Lage wählt.
Boussingaultie
Verfasst von Gartenfrau am Do, 12/10/2009 - 09:10.Eine starkwüchsige, knollenbildende Kletterpflanze, die durch ihre schöne grüne Belaubung und die zierlichen, im Herbst erscheinenden reinweißen Blüten zur Berankung von allerlei Spalieren und Gittern in unseren Gärten viel Verwendung findet. weiter lesen ...
Mai
Man säet noch für die Folge zum späteren Auspflanzen einige der im April ausgesäeten Sämereien, so die Kohlarten, Winterendivie, Kopfsalat, Kohlrübe, Roterübe, Kapontika; ebenso an die bleibenden Standorte: Kresse, Gartenmelde, spinatblätterigen chinesischen Senf, Buschbohne (Anfang Mai), Stangenbohne (Mitte Mai), Gurke, Kürbis, Erbse, Möhre, Radies, Winterrettich, Dill, Portulak.
Wie der April der Hauptmonat des Säens ist, so ist der Mai der des Pflanzens. Es werden alle im März und Anfang April im Mistbeete und im freien Lande herangezogenen Gemüsepflanzen auf die bleibenden Standorte ausgepflanzt. So die Kohlarten, Sommerendivien, Kopfsalat, Rhabarber, Kardone, Artischocke, Sellerie, Gurke, Melone, Kürbis, Tomate, Eierfrucht, letztere 5 Gemüse nach Mitte Mai, Basilikum, Lauch. Die erste Erbsenaussaat wird gestengelt.
Kartoffeln werden behackt und behäufelt.
Es wird verdünnt, gejätet, gelockert, behackt und gegossen von nun ab am Abend, je nach Bedürfnis.
Dem Unkraute, das nun anfängt, sich breit zu machen, ist emsig nachzustellen.
Die Fenster der vorgeschrittensten Mistbeetpflanzungen müssen bei Tage und gegen Ende des Monats, wenn die Wärme zunimmt auch des Nachts abgenommen werden.
April
Alle für den März angeführten Arbeiten werden, wenn sie wegen ungünstiger Witterung nicht ganz ausgeführt werden konnten, jetzt nachgeholt und beendet. Der April spielt im Küchengarten eine hervorragende Rolle, während seiner Dauer wird der Grund für die Sommer- und Herbsternte gelegt. Man kann ihn den Monat den Aussäens und des Pflanzens nennen. Ländereien, die im Herbst oder im Verlauf des Winters gedüngt und gestürzt oder auch rigolt worden sind, werden jetzt durch die Hacken und Harken geebnet und den Zwecken entsprechend abgeteilt. Man säet ins freie Land an die bleibenden Standorte: Kresse, Löwenzahn, Zichorie, Spinat, Gartenmelde, Mangold, spinatblätterigen chinesischen Senf, Meerkohl, Buschbohnen (erst gegen Ende), Erbsen, Puffbohnen, Haferwurzel, Schwarzwurzel, Möhren, Pastinake, Wurzelpetersilie, Radies, Rapontika, Sommerrettich, Roterübe, Zwiebel, Bohnenkraut, Boretsch, Fenchel, Kerbel, Schnittpetersilie, Portulak, Waldmeister usw. Auf Saatbeete zum späteren Auspflanzen werden gesäet: Blumenkohl, Kopfkohl, Wirsing, Rosenkohl, Kohlrabi, Kopfsalat, Sommerampfer, Kohlrübe, Winterzwiebel, Estragon, Krauseminze, Kümmel, Lavendel, Löffelkraut, Majoran, Melisse, Pfefferminze, Pimpinelle, Raute, Salbei etc. Man kann bereits Spargelbeete anlegen. Beim vorhandenen Spargel wird jetzt die Erde an die Pflanzen herangezogen, damit das Stechen im nächsten Monat beginnen kann. Erdbeeren sind spätestens jetzt zu pflanzen und zwar auf frisch gedüngtes Land. Monatserdbeeren kommen als Einfassung der Abteilungen im Gemüsegarten gepflanzt werden. Man legt Frühkartoffeln, Knollenziest, Helianthi, Topinambour. Man pflanzt die im Keller eingeschlagenen Artischocken aus und löst dabei Sprossen ab. Man zerteilt und verpflanzt mehrjährige Gewürzkräuter, wie Sauerampfer, Schnittlauch, Estragon, Fetthenne, Krauseminze, Löffelkraut, Pfefferminze, Pimpinelle, Raute, Salbei, Thymian. Man verdünnt die aufgegangenen Sämereien, pikiert, jätet, lockert auf und begießt nach Bedürfnis. Man pflanzt in Mistbeeten angezogene Pflänzchen, wie die Kohlarten, Kopfsalat usw. auf die bleibenden Standorte in sonniger und geschützter Lage zum Frühverbrauch. Man legt neue Meerrettichbeete an. Man legt Anfang April Gurken, Melonen, Kurbisse in Töpfe und zieht sie heran zum Auspflanzen nach Mitte Mai ins freie Land. Die Mistbeete müssen, je höher die Sonne steigt und je wärmer das Wetter wird, tagsüber mehr und mehr gelüftet werden.
Aronstab
Verfasst von Gartenfrau am Mi, 12/09/2009 - 09:43.Eine den bekannteren Calla nahekommende, interessante Pflanzenart, die durch die eigenartig geformte Blume mehr interessant als schön ist. Es ist eine Liebhaberpflanze. Am bekanntesten davon ist Arum cornutum oder auch Sauromatum Guttatum. weiter lesen ...
Knollengewächse
März
In diesem Monat nehmen, wenn auch nicht so ausgedehnt in der ersten Hälfte, was meistens von der Witterung abhängig ist, so doch in der zweiten Hälfte die Arbeiten im Küchengarten an Umfang zu. Wenn es nicht schon Ende Februar geschehen ist, müssen jetzt Mistbeete und Ländereien für die zeitige Aussaat hergerichtet werden. In erstere säet man außer den bereits für Februar aufgeführten Arten: Broccoll, Artischocken, Kardonen, Rhabarber, Tomaten, Eierfrucht, Neuseeländer Spinat, Knollensellerie, Lauch, Basilikum, und zieht diese inzwischen zu kräftigen Pflanzen heran. Ins freie Land können ausgesäet werden: Kresse, Spinat, Sauerampfer, Erbsen, Puffbohnen, Haferwurzel, Schwarzwurzel, Zuckerwurzel, Möhren (Karotten), Radies, Weißrüben, Anis, Schnittpetersilie. Man legt die Brutzwiebeln von Knoblauch, Rokambole, Schalotten, Steckzwiebeln. Die Artischockenbeete werden abgedeckt, der Meerkohl zum Bleichen behäufelt. Man gräbt oder lockert die Dauerbeete, wie Spargel, Rhabarber, Meerkohl und Artischocken. Im Mistbeet herangezogene Pflänzchen von Salat, Blumenkohl, Kohlrabi, Wirsing usw. können ins freie Land gesetzt werden. Beete mit mehrjährigen Küchengewächsen und Erdbeeren werden gereinigt, erstere gegraben, letztere nur gehackt oder mit der Grabegabel umgegraben, wobei der im Herbst aufgelegte Dünger mit untergebracht wird.
Anemone
Verfasst von Gartenfrau am Di, 12/08/2009 - 09:12.Hierher zählen auch einige winterfeste Arten mit knolligem Wurzelstock, wie die beiden heimischen, frühblühenden formen Anemone nemorosa, rein weiß, und A. ranunculoides, hellgelb. weiter lesen ...
Anemone
Hierher zählen auch einige winterfeste Arten mit knolligem Wurzelstock, wie die beiden heimischen, frühblühenden formen Anemone nemorosa, rein weiß, und A. ranunculoides, hellgelb.

Eines leichten Schutzes bedürfen auch A. appennina, hellblau, und die Abarten A. purpurea, leichtend rot, und alba, weiß. Blütezeit im April-Mai, beste Pflanzzeit im Herbst.

Eine schönblühende Anemonenrasse mit einfachen Blumen ist auch a. coronaria und die einfachen, buntfarbigen französischen Formen, zum Teil auch mit gefüllten Blumen, die unter der Bezeichnung A. de Caen gehen. Diese Rasse unterscheidet sich von den gewöhnlichen einfachen Anemonen durch robusten und stärkeren Wuchs, größere Blumen und reicheres Farbenspiel, unter denen besonders die verschiedenen roten und blauen, bzw. lila Töne vertreten sind.

Die kleinen Knollen werden im Herbst oder Frühling in die Erde gelegt und den Winter hindurch gut geschützt.

Einige andere schöne Arten sind die gefüllt blühenden Formen A. Azur Incomparabile und Celestine in blau, Cramoisie Royal, Feu superbe, L'Eclair in scharlachrot, Duchesse de Lorraine, Rose surpassanta und Rosette zart rosa, ebenso A. chrysanthemiflora und A. fulgens, beide scharlachrot.

Alle Anemonen lieben einen etwas leichteren Boden und einen halbschattingen und nicht zu trockenen Standort.

Freie, sonnige Stellen sind zur Anpflanzung weniger gut geeignet.

Vermehrung durch Brut- und Rhizomknollen resp. -teile.

Mai
Man säet noch für die Folge zum späteren Auspflanzen einige der im April ausgesäeten Sämereien, so die Kohlarten, Winterendivie, Kopfsalat, Kohlrübe, Roterübe, Kapontika; ebenso an die bleibenden Standorte: Kresse, Gartenmelde, spinatblätterigen chinesischen Senf, Buschbohne (Anfang Mai), Stangenbohne (Mitte Mai), Gurke, Kürbis, Erbse, Möhre, Radies, Winterrettich, Dill, Portulak.
Wie der April der Hauptmonat des Säens ist, so ist der Mai der des Pflanzens. Es werden alle im März und Anfang April im Mistbeete und im freien Lande herangezogenen Gemüsepflanzen auf die bleibenden Standorte ausgepflanzt. So die Kohlarten, Sommerendivien, Kopfsalat, Rhabarber, Kardone, Artischocke, Sellerie, Gurke, Melone, Kürbis, Tomate, Eierfrucht, letztere 5 Gemüse nach Mitte Mai, Basilikum, Lauch. Die erste Erbsenaussaat wird gestengelt.
Kartoffeln werden behackt und behäufelt.
Es wird verdünnt, gejätet, gelockert, behackt und gegossen von nun ab am Abend, je nach Bedürfnis.
Dem Unkraute, das nun anfängt, sich breit zu machen, ist emsig nachzustellen.
Die Fenster der vorgeschrittensten Mistbeetpflanzungen müssen bei Tage und gegen Ende des Monats, wenn die Wärme zunimmt auch des Nachts abgenommen werden.
April
Alle für den März angeführten Arbeiten werden, wenn sie wegen ungünstiger Witterung nicht ganz ausgeführt werden konnten, jetzt nachgeholt und beendet. Der April spielt im Küchengarten eine hervorragende Rolle, während seiner Dauer wird der Grund für die Sommer- und Herbsternte gelegt. Man kann ihn den Monat den Aussäens und des Pflanzens nennen. Ländereien, die im Herbst oder im Verlauf des Winters gedüngt und gestürzt oder auch rigolt worden sind, werden jetzt durch die Hacken und Harken geebnet und den Zwecken entsprechend abgeteilt. Man säet ins freie Land an die bleibenden Standorte: Kresse, Löwenzahn, Zichorie, Spinat, Gartenmelde, Mangold, spinatblätterigen chinesischen Senf, Meerkohl, Buschbohnen (erst gegen Ende), Erbsen, Puffbohnen, Haferwurzel, Schwarzwurzel, Möhren, Pastinake, Wurzelpetersilie, Radies, Rapontika, Sommerrettich, Roterübe, Zwiebel, Bohnenkraut, Boretsch, Fenchel, Kerbel, Schnittpetersilie, Portulak, Waldmeister usw. Auf Saatbeete zum späteren Auspflanzen werden gesäet: Blumenkohl, Kopfkohl, Wirsing, Rosenkohl, Kohlrabi, Kopfsalat, Sommerampfer, Kohlrübe, Winterzwiebel, Estragon, Krauseminze, Kümmel, Lavendel, Löffelkraut, Majoran, Melisse, Pfefferminze, Pimpinelle, Raute, Salbei etc. Man kann bereits Spargelbeete anlegen. Beim vorhandenen Spargel wird jetzt die Erde an die Pflanzen herangezogen, damit das Stechen im nächsten Monat beginnen kann. Erdbeeren sind spätestens jetzt zu pflanzen und zwar auf frisch gedüngtes Land. Monatserdbeeren kommen als Einfassung der Abteilungen im Gemüsegarten gepflanzt werden. Man legt Frühkartoffeln, Knollenziest, Helianthi, Topinambour. Man pflanzt die im Keller eingeschlagenen Artischocken aus und löst dabei Sprossen ab. Man zerteilt und verpflanzt mehrjährige Gewürzkräuter, wie Sauerampfer, Schnittlauch, Estragon, Fetthenne, Krauseminze, Löffelkraut, Pfefferminze, Pimpinelle, Raute, Salbei, Thymian. Man verdünnt die aufgegangenen Sämereien, pikiert, jätet, lockert auf und begießt nach Bedürfnis. Man pflanzt in Mistbeeten angezogene Pflänzchen, wie die Kohlarten, Kopfsalat usw. auf die bleibenden Standorte in sonniger und geschützter Lage zum Frühverbrauch. Man legt neue Meerrettichbeete an. Man legt Anfang April Gurken, Melonen, Kurbisse in Töpfe und zieht sie heran zum Auspflanzen nach Mitte Mai ins freie Land. Die Mistbeete müssen, je höher die Sonne steigt und je wärmer das Wetter wird, tagsüber mehr und mehr gelüftet werden.
Traubenhyazinthe
Verfasst von Gartenfrau am Mo, 12/07/2009 - 15:35.Ein reizendes Pflänzchen im Vorfrühlingsgarten mit schmalem Blattwerk und starkstieligen, meist blau und weiß gezeichneten Blütentrauben. weiter lesen ...
Mai
Man säet noch für die Folge zum späteren Auspflanzen einige der im April ausgesäeten Sämereien, so die Kohlarten, Winterendivie, Kopfsalat, Kohlrübe, Roterübe, Kapontika; ebenso an die bleibenden Standorte: Kresse, Gartenmelde, spinatblätterigen chinesischen Senf, Buschbohne (Anfang Mai), Stangenbohne (Mitte Mai), Gurke, Kürbis, Erbse, Möhre, Radies, Winterrettich, Dill, Portulak.
Wie der April der Hauptmonat des Säens ist, so ist der Mai der des Pflanzens. Es werden alle im März und Anfang April im Mistbeete und im freien Lande herangezogenen Gemüsepflanzen auf die bleibenden Standorte ausgepflanzt. So die Kohlarten, Sommerendivien, Kopfsalat, Rhabarber, Kardone, Artischocke, Sellerie, Gurke, Melone, Kürbis, Tomate, Eierfrucht, letztere 5 Gemüse nach Mitte Mai, Basilikum, Lauch. Die erste Erbsenaussaat wird gestengelt.
Kartoffeln werden behackt und behäufelt.
Es wird verdünnt, gejätet, gelockert, behackt und gegossen von nun ab am Abend, je nach Bedürfnis.
Dem Unkraute, das nun anfängt, sich breit zu machen, ist emsig nachzustellen.
Die Fenster der vorgeschrittensten Mistbeetpflanzungen müssen bei Tage und gegen Ende des Monats, wenn die Wärme zunimmt auch des Nachts abgenommen werden.
Triteleia
Verfasst von Gartenfrau am So, 12/06/2009 - 03:58.Ein in der Form Triteleia uniflora mit 10-15 cm hohen, weiß mit porzellanblau gezeichneten Blumen aus Argentinien stammender zierlicher Frühlingsblüher. weiter lesen ...
Triteleia
Ein in der Form Triteleia uniflora mit 10-15 cm hohen, weiß mit porzellanblau gezeichneten Blumen aus Argentinien stammender zierlicher Frühlingsblüher.

Triteleia laxa
Foto: Eugene Zelenko
Blütezeit vom März bis Mai.
Besonders schön für Einfassungszwecke, auch im Stein- und Felsengärtchen gut verwendbar.
Zwei andere Formen sind Tr. laxa mit violettpurpur und Tr. violacea mit violetten Blüten.
Die Pflanze liebt eine geschützte, sonnige Lage und leichten Boden, etwas Winterschutz zu empfehlen, da in schneelosen Wintern ohne diesen mit Verlusten gerechnet werden muss.
Mai
Man säet noch für die Folge zum späteren Auspflanzen einige der im April ausgesäeten Sämereien, so die Kohlarten, Winterendivie, Kopfsalat, Kohlrübe, Roterübe, Kapontika; ebenso an die bleibenden Standorte: Kresse, Gartenmelde, spinatblätterigen chinesischen Senf, Buschbohne (Anfang Mai), Stangenbohne (Mitte Mai), Gurke, Kürbis, Erbse, Möhre, Radies, Winterrettich, Dill, Portulak.
Wie der April der Hauptmonat des Säens ist, so ist der Mai der des Pflanzens. Es werden alle im März und Anfang April im Mistbeete und im freien Lande herangezogenen Gemüsepflanzen auf die bleibenden Standorte ausgepflanzt. So die Kohlarten, Sommerendivien, Kopfsalat, Rhabarber, Kardone, Artischocke, Sellerie, Gurke, Melone, Kürbis, Tomate, Eierfrucht, letztere 5 Gemüse nach Mitte Mai, Basilikum, Lauch. Die erste Erbsenaussaat wird gestengelt.
Kartoffeln werden behackt und behäufelt.
Es wird verdünnt, gejätet, gelockert, behackt und gegossen von nun ab am Abend, je nach Bedürfnis.
Dem Unkraute, das nun anfängt, sich breit zu machen, ist emsig nachzustellen.
Die Fenster der vorgeschrittensten Mistbeetpflanzungen müssen bei Tage und gegen Ende des Monats, wenn die Wärme zunimmt auch des Nachts abgenommen werden.
März
In diesem Monat nehmen, wenn auch nicht so ausgedehnt in der ersten Hälfte, was meistens von der Witterung abhängig ist, so doch in der zweiten Hälfte die Arbeiten im Küchengarten an Umfang zu. Wenn es nicht schon Ende Februar geschehen ist, müssen jetzt Mistbeete und Ländereien für die zeitige Aussaat hergerichtet werden. In erstere säet man außer den bereits für Februar aufgeführten Arten: Broccoll, Artischocken, Kardonen, Rhabarber, Tomaten, Eierfrucht, Neuseeländer Spinat, Knollensellerie, Lauch, Basilikum, und zieht diese inzwischen zu kräftigen Pflanzen heran. Ins freie Land können ausgesäet werden: Kresse, Spinat, Sauerampfer, Erbsen, Puffbohnen, Haferwurzel, Schwarzwurzel, Zuckerwurzel, Möhren (Karotten), Radies, Weißrüben, Anis, Schnittpetersilie. Man legt die Brutzwiebeln von Knoblauch, Rokambole, Schalotten, Steckzwiebeln. Die Artischockenbeete werden abgedeckt, der Meerkohl zum Bleichen behäufelt. Man gräbt oder lockert die Dauerbeete, wie Spargel, Rhabarber, Meerkohl und Artischocken. Im Mistbeet herangezogene Pflänzchen von Salat, Blumenkohl, Kohlrabi, Wirsing usw. können ins freie Land gesetzt werden. Beete mit mehrjährigen Küchengewächsen und Erdbeeren werden gereinigt, erstere gegraben, letztere nur gehackt oder mit der Grabegabel umgegraben, wobei der im Herbst aufgelegte Dünger mit untergebracht wird.
Meerzwiebel
Verfasst von Gartenfrau am Sa, 12/05/2009 - 16:56.
Ein mit unsern ersten Frühblühern, wie Galanthus, Krokus usw., in Blüte tretendes, hartes und schönblühendes Zwiebelgewächs, mit meist hell- oder dunkelblauen, zierlichen Blütentrauben, die, besonders in größeren Massen angepflanzt, von imposanter Wirkung sein können. weiter lesen ...
Krokus
Crocus oder Safran ist ein allgemein bekannter und sehr geschätzter Frühblüher, der, einmal angepflanzt, seine schönfarbigen Blumen in den buntesten Farben jedes Jahr in den ersten Frühlingstagen aufs Neue zur Schau trägt.

Besonders schön ist die Verwendung dieses Gewächses als Beeteinfassung und zu größeren Farbentrupps im Rasen; aber auch zu ganzen Beeten vereinigt kann ihre Wirkung eine hervortretende sein.
Pflanzzeit ist in den Herbstmonaten September bis November, etwa 6-8 cm tief in 10-12 cm Abstand in etwas humosen, nicht zu schweren Boden.
Als schönste Frühlingsblüher können folgende Spielarten, die von C. vernus, C. luteus, C. versicolor u.a. abstammen, mit besonders großen Blumen, empfohlen werden: in hell- und dunkelblauen Farben Black Night, Beauty, Dorthea, Harmonie, Matador, Medusa, Triumph und Van Dyck. Prächtig purpurfarben blühen: Champion, Hero, Purple Beauty und Wonder.
Als besonders großblumige reinweiße und gestreifte Sorten kommen in Betracht: Honorine, May, Sara Bernhardt, Weißer Riese, Fantasie, Irene und Perle Surprise.
Von auffallender Schönheit sind zur Zeit der Blüte die mattgelben, goldorange und silberfarbenen Töne, und hiervon die schönsten sind Goldlack, Silberlack, wie auch Imperator und die gestreift blühenden Sorten.
Für ganze Beete und Gruppen sind reine Farben am wirkungsvollsten.
Bedeutend mehr Beachtung verdienen auch die im Herbst blühenden Sorten, deren Pflanzzeit in den Juni, spätestens Juli fällt und die fast gar nicht bekannt und auch wenig verbreitet sind. In ihrer Blütenwirkung sind sie in den Herbstmonaten von ebenso großer Schönheit, wie dies bei den frühlingsblühenden Sorten der Fall ist.
Mit den bereits genannten Herbstzeitlosen besitzen sie viel Ähnlichkeit und sind auch in Verbindung mit diesen gut verwendbar.
Als schönste Herbstcrocus kommen im Betracht: C. asturicus, C. speciosus, C. spec. Aitchisonii und C. pulchellus, in hell und dunklerem Blau, C. savitus und C. zonatus in orange und violett mit goldgelber Mitte.
Vermehrung durch Brutzwiebeln, neue Spielarten werden durch Samenaussaat gewonnen.
August
Die Arbeiten des Juli werden nachgeholt und beendet.
Man säet Ackersalat (Rapünzchen), Karotten, Kopfsalat für den Winter, Spinat für das nächste Frühjahr, Schwarzwurzeln für zweijährige Kultur, Teltower Rüben, bindet Kardone und Sommerendivien, behäufelt Stengelsellerie.
Man legt Perlzwiebeln und die Jakobszwiebel und kann jetzt auch die für April bezeichneten mehrjährigen Gewürzpflanzen zerteilen und neue Anpflanzungen machen.
Auflockern und Begießen nicht versäumen.
Raupeneier an Kohlarten sind zu vernichten.
Möhren für den Herbst zu säen.
Auf den Gurkenbeeten läßt man die größten und schönsten Früchte zu sogenannten Samengurken völlig ausreifen um späterhin das Fleisch dieser ausgereiften Früchte zu Senfgurken zu verwenden.
Ende August kann man mit Neuanlage von Erdbeerpflanzungen beginnen, wozu man gut gedüngte und gegrabene Beete in sonniger Lage wählt.
Juni
Die Beete mit Erbsen, Bohnen, Kohl, Kartoffeln usw. sind jetzt regelmäßig zu behacken.
Stangenbohnen müssen, soweit sie nicht selbst sich festhalten, etwas geheftet werden, die Erbsen sind zu Stengeln.
Von Mitte dieses Monats ab pflanzt man für den Herbst- und Winterbedarf die zu diesem Zweck Ende April ausgesäeten Kohlarten. Winterendivien, Kopfsalat, Kohlrübe, Weißrübe und Roterübe.
Man verdünnt die im April ausgesäeten Wurzelgewächse, wie Möhren, Zichorie, Löwenzahn, Wurzelpetersilie, Pastinake, Rapontika.
Man reinigt, lockert, behackt, behäufelt und begießt.
Nach und nach werden Beete vom ersten Salat, Kohlrabi, Steckzwiebeln und dergl. abgeerntet, neu vorbereitet und mit einer zweiten Folge früher Sorten bepflanzt.
An den Gurken, Melonen und Kürbissen müssen die Ranken gleichmäßig ausgebreitet werden. Der Schnitt der Melonen geschieht zunächst über dem 7. Blatte einer jeden Ranke, weiterhin über jeder Frucht.
Erdbeerbeete sind von nun ab ständig zu entranken.
Hahnenfuß
Verfasst von Gartenfrau am Fr, 12/04/2009 - 07:49.Auch von dieser schönblühenden, harten Pflanzenart, die in ihrer Mehrzahl aber zu den Stauden zählt, gibt es einige knollenbildende Formen, die hier mit erwähnt sein sollen. weiter lesen ...



