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Die Kerbelrüben, nicht zu verwechseln mit dem gewöhnlichen Kerbel, ist geradezu ein köstliches Gemüse. Sie gibt die größten Rübchen (bis 3 Zoll lang), wenn man sie anstatt im Frühjahr Mitte September aussät. Im Winter bleiben die jungen Pflänzchen unbedeckt.

Erst Anfang Oktober im nächsten Jahre nimmt man sie aus dem Boden, auch wenn ihr Kraut früher absterben sollte.

Da Kerbelrüben bei uns zimlich unbekannt sind, will ich auch über die Verwendung und Zubereitung derselben einige Andeutungen folgen lassen.

Die Kerbelrübe darf nicht vor Anfang November gegessen werden. Bevor sie in den Keller gebracht werden, müssen solche auf dem Lande erst gut abtrocknen. Sie müssen an einen trockenen, vor Mäusen sicheren Orte aufbewahrt werden. Frost schadet ihnen nicht. Am wohlschmeckendsten sind sie zu Ende des Winters, bevor sie anfangen zu treiben, erst dann haben sie ihren süßen, kastanienähnlichen edlen Geschmack erreicht.

Die Rübchen werden mit kaltem Wasser zu Feuer gesetzt, sobald das Wasser kocht, abgenommen und ihrer Schale entledigt. Hierauf werden die Rübchen in Butter gebraten oder in Salzwasser gekocht und mit Sauce zubereitet. Auch in Suppen und zu diversen Speisen können Kerbelrüben Verwendung finden.
 





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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