Die Küchenkräuter haben eine unscheinbare Blüte. Das gilt besonders vom Bohnenkraut, Majoran, Thymian, Gartensalbei, Melissenkraut, Gurkenkraut. Pfefferminze und Wermut. Erscheint die Blüte, dann entwickeln die Würzkräuter ihr stärkstes Aroma. Sie müssen deshalb kurz vor der Blüte geschnitten werden. Die Stengel dürfen nicht bei Regenwetter und nicht betaut geschnitten werden. Auch das Waschen oder Abspülen muß unterbleiben. Die Stengel werden in einem luftigen, schattigen Räume auf ein Tuch zum Welken ausgebreitet, und dann zu kleinen Bündeln lose zusammengebunden. Zum Trocknen eignet sich ein luftiger Raum unter dem Dache, wo die Bündel aufgehängt werden. Je langsamer die Kräuter trocknen, um so gewürzreicher bleiben sie.
Die dürren Kräuter zerstäuben leicht, darum steckt man jede Sorte in einen Beutel, der auf dem Boden aufgehängt wird. Am besten wird jedoch das Aroma erhalten, wenn die trockenen Blättchen von den Stielen abgestreift werden. Dann zerreibt man die Blättchen zu Pulver und bewahrt dieses in einer verschlossenen Glasbüchse auf.
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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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