Für den Winterbedarf wird die letzte Anpflanzung vor Eintreten des Frostes mit dem Ballen ausgehoben und zusammengebunden im Keller bis zur Zeit der Verwendung zur Hüälfte in Sand eingeschlagen.
Die Überwinderung oder auch nur die Erhaltung guter Endivien in den Winter hinein ist stets mit Schwierigkeiten verknüpft. Für Herrschaftsgärtnereien usw. empfiehlt sich die Kultur in Töpfen, wozu Pflanzen der letzten Aussaat genommen werden. Die Erde darf nicht zu schwer, muss aber kräftig sein. Die Pflanzen werden vor Eintritt des Frostes in einen hellen luftigen Raum gebracht, am besten ins Mistbeet, wo sie sich lange Zeit gut halten.
Am empfehlenswertesten für den Herbst- und Winterverbrauch ist aber die Kultur in kalten, nicht zu tiefen Mistbeetkästen. Das Einpflanzen geschieht anfangs September. Die Fenster werden erst aufgelegt, wenn Frost zu befürchten ist. Die im Mistbeetkasten gezogenen Endivien lassen sich durch Verdunkeln der Fenster besser bleichen wie solche im Freien. Sie werden zart wie Salat.
Es sei noch darauf hingewiesen, dass die Blätter der Winterendivien für die Zubereitung zu Salat wie Krautsalat zerschnitten werden müssen, wenn auch nicht ganz so fein.
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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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