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Dies ist die zweijährige Kultur der Zwiebeln. Um Steckzwiebeln aus Samen heranzuziehen säet man auf mageres unkrautfreies Land Anfang Mai recht dick, damit die Zwiebel klein bleiben. Weiterhin sind sie ähnlich wie die Zwiebel zu behandeln.



Sie werden, wenn das Kraut abgestorben, an einem trockenes Tage im Herbst zur Überwinterung herausgenommen. Man kann auch dazu Zwiebeln der vorjährigen Aussaat von Taubeneigröße (von guter Handelsware sollen 300 bis 400 Stück ein Kilo wiegen von besonders guter, kleiner Ware 800 bis 1200 Stück), benützen, die an einem recht trockenen Orte überwintert wurden. Je trockener die Überwinterung erfolgte, um so besser werden die Zwiebeln.

Das Stecken in 20 cm entfernten Reihen mit einem Abstand von 10 cm in den Reihen soll nicht vor Mitte April erfolgen, weil angefrorene Zwiebeln leicht in Samen schießen. Feucht überwinterte Steckzwiebeln werden ferner nicht ordentlich fest. Auch zu tief dürfen sie nicht gesteckt werden, was sonst dieselben Erscheinungen zur Folge hat. Es genügt, wenn sie bis zu einem Drittel ihrer Größe in das Erdreich gedrückt werden.

Um recht große Steckzwiebeln zu ernten, muß man Sorten, wie c, d, g, e, wählen, die groß werden können. Von diesen Sorten kann man oft pfundschwere Zwiebeln ernten, die allerdings bis zum Herbst verbraucht sein müssen, da sie sich infolge ihres lockeren Fleisches nickt lange halten.

Steckzwiebeln sind übrigens ein Handelsartikel, der in jeder besseren Samenhandlung im Frühjahr zu haben ist.
 





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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