Die Schwarzwurzel oder Seorzonere (Scorzonera hispanica) stellt Ansprüche an den Boden und Kultur wie bei der Haferwurzel. Die Wurzeln sind auch im zweiten Jahre noch brauchbar. Um schöne glatte Wurzeln zu erzielen, ist besonders für Schwarzwurzeln ein tief gelockertes Erdreich erforderlich. In festem und schwerem Boden verzweigen sich die Wurzeln zu sehr und geben dann zu viel Abfall. Bei der Ernte wird es sich immer empfehlen, die Wurzeln mit der Grabgabel aus dem Boden zu nehmen, weil sie ungemein leicht brechen.
Im zweiten Jahre blühen die Schwarzwurzeln, oft auch schon im ersten Jahre, was jedoch der Ausbildung der Wurzeln wenig oder gar nichts schadet. Es empfiehlt sich, die Blüten oben abzureißen oder auszuschneiden, damit die Pflanze nicht auch noch zur Samenbildung kommt.
Für die einjährige Kultur wird der Same im März oder Anfang April ausgesäet, für die zweijährige im August, und im Spätsommer und Herbst des darauffolgendenjahres geerntet.
Der Boden muß in guter Tracht sein, doch nicht frisch gedüngt, stets reingehalten und mit der Hacke, solange es die Ausbreitung der Blätter zuläßt, gelockert werden. Für den Winterbedarf werden die Wurzeln im Herbst vorsichtig herausgenommen, und nachdem man das Kraut abgedreht hat, im Keller in sandige Erde eingeschlagen, oder man läßt sie mit Schutz gegen Frost im Freien und verbraucht sie nach Bedarf.
Für ein Beet von 10 qm Größe sind 50 gr Samen erforderlich.
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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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