Der braune Frühlingsschnittkohl wird gewöhnlich im September in Reihen von 15 bis 20 cm Entfernung dicht ausgesäet und im Frühjahr wie Spinat benutzt. Man kann ihn jedoch auch im Frühjahr frühzeitig in dichte Reihen aussäen und benutzen, sowohl wie Spinat als wie Grünkohl.

Der zarte gelbe Butterkohl wird Ende März oder Anfang April in gleicher Weise ausgesäet und verwendet. Er erträgt die Kälte nicht so gut als der vorhergehende. Vom gelben Butterkohl gibt es eine Spielart, die Köpfe bildet; allerdings sind sie etwas lockerer als die Krautköpfe. Diese selbstschließende Sorte kann man gut für die Frühsommerkultur verwenden. Man säet im März ins Mistbeet und pflanzt Mitte April aus. An etwas geschützter Lage entwickelt sich der Butterkohl sehr schnell, so dass er bald als Gemüse benutzt werden kann. Man verbraucht die Blätter, solange sie zart sind; bei den kopfbildenden ist es natürlich jederzeit möglich, deshalb wird er jetzt viel gebaut.

 





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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