Der Samen der Rapunzelwurzel (Campanula Rapunculus) wird Ausgang Mai breitwürfig oder in Reihen von 25 cm Entfernung auf nicht zu schwerem, noch in guter Dungkraft stehenden Boden ausgesäet. Erforderliche Saatmenge für ein Beet von 10 qm Größe 5 gr.



Das erste Gießen muß sehr vorsichtig erfolgen, da der sehr feine Samen leicht verschlemmt wird. Man verzieht die Pflänzchen, wenn sie zu dicht stehen, hackt fleißig und ist auch mit dem Wasser nicht sparsam.

Das Herausnehmen und Einschlagen der Wurzeln im Keller ist nicht zu empfehlen, weil die Blätter leicht faulen und man von der Rapunzel beides, Blätter und Wurzel, genießt. Man läßt sie besser im Freien und hält das Einfrieren durch Überdecken der Beete mit Laub oder Stroh, auch Torfmull, ab.
Der Geschmack des Salats ist eigenartig und feiner als Rapünzchensalat; mit diesem wird er dem Namen nach oft verwechselt, ist aber vollkommen verschieden davon.
 





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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