Die Aufbewahrungsräume sind zu überwachen, bei milder Witterung zu lüften, bei eintretender Kälte zu schließen, außerdem ist Reinerhaltung besondere Pflicht.
Da nun der Garten die Aufmerksamkeit weniger in Anspruch nimmt, so kann man dem Kompost- und Unkrauthaufen seine Sorgfalt zuwenden. Auf letzteren waren vom Frühjahre ab alle Abgänge des Gartens und des Haushaltes geworfen worden. Diese werden nun geordnet zusammengesetzt und schichtweise mit ungelöschtem Kalk vermischt, wodurch eine schnellere Zersetzung erfolgt und namentlich die etwa mit hineingekommenen Unkrautsämereien vernichtet werden.
Der vorjährige Haufen - nun Komposthaufen genannt - wird umgesetzt und ist jetzt soweit fertig, daß er im nächsten Jahre verwendet werden kann.
Die Gartengeräte sind zu reinigen und ins Trockene zu schaffen. Die Bohnenstangen werden im Freien so zusammengestellt, daß Stürme sie nicht umwerfen.
Nimmt die Kälte stark zu, so sind empfindliche, im Freien überwinternde Arten, wie die Artischocken, stärker zu bedecken.
Man düngt, stürzt, rigolt, wenn das Wetter noch mild ist, ein leichter Frost unterbricht nicht, sondern befördert nur.
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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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