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Der Lavendel - Spike - Lavandula Spica -,  eine ausdauernde, strauchartige Pflanze, gedeiht in jedem nahrhaften und trockenen Boden, besonders aber in kalkhaltigem Erdreich.  Der Same wird im März oder April in ein kaltes Mistbeet oder in  einen flachen Topf gesäet, die Sämlinge werden bald pikiert und nach genügender Erstarkung in Abständen von 15 cm ins freie Land gesetzt. Sie können auch zu Einfassungen benutzt werden.



Sobald die Triebkraft der Pflanzen nachläßt, was etwa nach 3 bis 4 Jahren eintritt, werden sie zerteilt und die Teilstücke zu Neuanpflanzungen verwendet. Eine Herbstdüngung ist von guter Wirkung.

Man schneidet die Stengel ab, wenn sie blühen, bindet kleine Bündel zusammen und hängt sie auf dem Boden zum Trocknen auf; im Wäscheschrank geben sie der Wäsche einen sehr angenehmen Geruch.

Der echte Lavendel, Lavandula vera, übertrifft an Feinheit des Wohlgeruchs den gewöhnlichen bedeutend. Seine Kultur ist die gleiche.





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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