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Der Kümmel - Carum Carvi - ist eine zweijährige Pflanze. Er verlangt einen kräftigen, nicht zu sandigen, gut gedüngten und 40 cm tief gelockerten Boden in feuchter und warmer Lage. Man säet ihn im April oder August dünn auf ein Saatbeet. Die starken Pflanzen versetzt man später in Abständen von 30 cm und pflegt sie gut.

Im Herbst wird das Land mit verrottetem Mist stark bedeckt, der im nächsten Frühjahr untergegraben wird.

Die Ernte ist im Juni. Wenn die Stengel gelb werden und die Körner sich braun färben, schneidet man sie am besten am Morgen, wenn sie noch betaut sind, ab, läßt sie in kleinen Häufchen abtrocknen und nachreifen und drischt sie aus. Bei guter Pflege hält die Kultur drei Jahre an.

Die Samenkörner des Kümmels finden vielseitige küchenwirtschaftliche Verwendung, deshalb sollte diese Gewürzpflanze viel mehr als bisher im Hausgarten angebaut werden, weil die im Handel billig gekauften Kümmelkörner gewöhnlich alt und abgelagert sind und im Geschmack und Weingeruch gar keinen Vergleich mit dem frischen Gartenerzeugnis aufnehmen können.





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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