Crocus oder Safran ist ein allgemein bekannter und sehr geschätzter Frühblüher, der, einmal angepflanzt, seine schönfarbigen Blumen in den buntesten Farben jedes Jahr in den ersten Frühlingstagen aufs Neue zur Schau trägt.

Besonders schön ist die Verwendung dieses Gewächses als Beeteinfassung und zu größeren Farbentrupps im Rasen; aber auch zu ganzen Beeten vereinigt kann ihre Wirkung eine hervortretende sein.
Pflanzzeit ist in den Herbstmonaten September bis November, etwa 6-8 cm tief in 10-12 cm Abstand in etwas humosen, nicht zu schweren Boden.
Als schönste Frühlingsblüher können folgende Spielarten, die von C. vernus, C. luteus, C. versicolor u.a. abstammen, mit besonders großen Blumen, empfohlen werden: in hell- und dunkelblauen Farben Black Night, Beauty, Dorthea, Harmonie, Matador, Medusa, Triumph und Van Dyck. Prächtig purpurfarben blühen: Champion, Hero, Purple Beauty und Wonder.
Als besonders großblumige reinweiße und gestreifte Sorten kommen in Betracht: Honorine, May, Sara Bernhardt, Weißer Riese, Fantasie, Irene und Perle Surprise.
Von auffallender Schönheit sind zur Zeit der Blüte die mattgelben, goldorange und silberfarbenen Töne, und hiervon die schönsten sind Goldlack, Silberlack, wie auch Imperator und die gestreift blühenden Sorten.
Für ganze Beete und Gruppen sind reine Farben am wirkungsvollsten.
Bedeutend mehr Beachtung verdienen auch die im Herbst blühenden Sorten, deren Pflanzzeit in den Juni, spätestens Juli fällt und die fast gar nicht bekannt und auch wenig verbreitet sind. In ihrer Blütenwirkung sind sie in den Herbstmonaten von ebenso großer Schönheit, wie dies bei den frühlingsblühenden Sorten der Fall ist.
Mit den bereits genannten Herbstzeitlosen besitzen sie viel Ähnlichkeit und sind auch in Verbindung mit diesen gut verwendbar.
Als schönste Herbstcrocus kommen im Betracht: C. asturicus, C. speciosus, C. spec. Aitchisonii und C. pulchellus, in hell und dunklerem Blau, C. savitus und C. zonatus in orange und violett mit goldgelber Mitte.
Vermehrung durch Brutzwiebeln, neue Spielarten werden durch Samenaussaat gewonnen.
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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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