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Die Kultur der einjährigen Alkekengi, Jerusalemkirsche, Kap-Stachelbeere oder  Peruvianische Schlutte (Physalis edulis) gleicht der des Liebesapfels, man pflanzt in Abständen von 80 cm.

Die Früchte von der Größe einer Mirabelle sitzen in einer kelchartigen Umhüllung, die gelb oder trocken geworden die Reife jener anzeigt. Eine reife Alkekengi besitzt einen sehr würzigen Geschmack, und ein Körbchen derselben verbreitet einen köstlichen Geruch.



Physalis edulis, Alkekengi oder Jerusalemkirsche


Fröste verderben nur die Blätter, schaden jedoch den Früchten selbst gar nicht. Man kann im August Büsche in Töpfe setzen, die im Freien bleiben, bis Fröste eintreten, und dann im Zimmer an ein sonniges Fenster gestellt, die Früchte zur Reife bringen. An hellem und nicht zu kühlem Orte überwintert, pflanzt man sie im anderen Jahre, gut zurückgeschnitten, wieder aus und erzielt dann wieder eine reiche Ernte.

Die reifen Früchte werden roh, geschmort oder eingemacht, wie Pflaumen oder Kirschen, genossen; sie schmecken recht gut. Man kann sie auch an passendem Orte bis zu Weihnachten aufheben, um welche Zeit sie als seltener Nachtisch gelten.

Physalis Francheti, die Lampionpflanze, ist eine aus Japan eingeführte, der vorigen verwandte Art.

Sie ist einjährig, mit aufrechten, wenig verzweigten Ästen, größeren Blättern und größeren Früchten. Die letzteren sind kirschengroß und von einer weiten roten Hülle, dem Kelche, umgeben und essbar, ohne jedoch die Güte der vorigen zu erreichen.

Physalis Francheti verdient hauptsächlich als einjähriges Ziergewächs angebaut zu werden. Die Samen werden im Frühjahr in Töpfe gesäet und die Pflanzen dann auf einem gut vorbereiteten, in guter Kraft stehenden Beete ausgepflanzt und während des Sommers reichlich begossen.

Auch die Früchte der hier und dort in Deutschland wild vorkommenden Judenkirsche, Physalis Alkekengi, sind essbar. Die Pflanze hat einen ausdauernden, kriechenden Wurzelstock und kleine rote Früchte.





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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