Die Goldwurzel (Scoiymus hispanicus) wird auch Golddistel genannt. Man säet sie von März bis April ins freie Land. Sie verlangt, wie alle Wurzelgewächse, einen tiefgründigen und tiefgelockerten Boden. Die Kultur ist im übrigen genau wie die der Haferwurzel. 
Ihre Wurzeln sind nur im oberen Teile gut geformt, nach unten dagegen stark verzweigt. 4 bis 5 Monate nach der Aussaat sind sie verbrauchsfähig. Ihr Geschmack steht hinter dem der Schwarzwurzel zurück, ist dennoch aber fein. Im Ertrag ist sie geringer.
Saatmenge je nach Bedarf wie bei der Schwarz- oder Haferwurzel.
Weitere Infomation:
Die Golddistel ist eine nahe Verwandte der Schwarz- und Haferwurzel. Die Wurzel ist im Geschmack vorzüglich, bekommt aber, wenn zu früh ausgesät wird, ein zähes Herz, da der Stengel in diesem Falle immer in Blüte schießt. Man darf nicht vor Juni aussäen, wenn man das Schießen und Holzigwerden des Wurzelherzens vermeiden will. Lockerer, nahrhafter Boden. Auch die Blätter lassen sich sehr gut spinatartig verwenden, ebenso die zarten Frühjahrstriebe.
**********
Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
**********

