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Der Dill (Anethum graveolens) ist eine einjährige Pflanze, die in jedem Boden gedeiht. Der Same wird im April dünn ausgesäet oder, wo man das Kraut als Gewürz zu Salat verwendet, wie z. B. in der Provinz Sachsen, schon im Herbst. Der Dill eignet sich sehr zum Zwischenanbau auf Dauerbeeten, wie Rhabarber, Spargel, Meerkohl u. a. und säet sich, einmal angebaut, selbst wieder aus, so dass er oft lästig werden kann. Man säe ihn ja nicht zu dicht, da er sonst, besonders in geschlossenen Gärten, leicht von Blattläusen befallen wird. In grünem und getrocknetem Zustande benutzt man den Dill als hauptsächlichstes Gewürz beim Einlegen der Salzgurken. Das grüne Laub gewiegt wird zur Bereitung des Gurken-, Kopf- oder Garten- und auch des Kartoffelsalates benutzt, besonders im Verein mit Petersilie und Boretsch.
Der reife Same findet Verwendung  beim Einmachen  des Sauerkrauts.





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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