Die Kohlrübe, auch Steckrübe, Bodenkohlrabi, Unterkohlrabi oder Erddorsche (Brassica napus lapifera) genannt, gedeiht in fast allen Bodenarten, wenn sie nur in starker, aber alter Dungkraft stehen, 40 cm tief gelockert und etwas feucht sind.

Der Same wird von Mai bis Juni breitwürfig und weitläufig auf Saatbeete in warmer Lage ausgesäet, damit die Pflanzen nicht zu dicht stehen.

Das Auspflanzen geschieht Mitte Juni oder später, je nach der Aussaat, möglichst bei regnerischem Wetter in Abständen von 50 cm, wobei die Schaftwurzel gestutzt wird. Fleißiges Behacken und Begießen ist unerläßlich. Wenn die Wurzeln sich über den Boden erheben, werden sie behäufelt. Im Herbst, beim Eintreten kalter Witterung, nimmt man die Rüben aus der Erde, reinigt sie von Blättern und bewahrt sie im Keller, in Sand eingeschlagen, oder in Gruben auf. Die spät gesäeten bzw. gepflanzten Kohlrüben sind die zartfleischigsten, deshalb sollte die Aussaat nicht zu früh erfolgen. 1 gr Samen enthält 250 bis 300 Korn.
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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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