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Im Hinblick auf die Empfindlichkeit der Buschbohnen (Phaseolus vulgaris nanus), auch Krup-, Stauden- oder Zwergbohnen genannt, gegen Kälte, besonders gegen Nachtfröste, erfolgt die Aussaat 5 cm tief in Stufen zu je 6—8 Samen und mit 40 cm gegenseitigem Abstand Anfang bis Mitte Mai, Nie früher als bis der Boden genügend erwärmt ist. Für ein Beet von 10 qm Größe ist 1/2 kg Samen erforderlich. Für den Hausgarten empfiehlt es sich sehr, einen Teil der Bohnen schon Ende April zu je 4—5 Stück in kleinen Abständen in flache Kistchen oder in Töpfe zu legen und die Pflanzen in einem Mistbeet oder in einem Zimmer heranzuziehen. Sie sind dann Mitte Mai zum Ansetzen in das freie Land fertig und liefern 2—3 Wochen früher eine Ernte als wie Freilandaussaat. Die Aussaat muss für einen größeren Bedarf in Büschelsaat im Mistbeet erfolgen, von wo die Pflanzen büschelweise mit gutem Ballen ins freie Land zu setzen sind. Sobald die Pflanzen 4—5 Blätter entwickelt haben, werden sie behäufelt.



Bei Großanbau legt man bei einer Keimkraft von 80 bis 90 % je 4 Bohnen in ein Loch. Die Reihen erhalten einen Abstand von 50X50 cm, um die Bearbeitung  mit dem Hackpflug durchführen zu können. Für 1 Morgen Land sind 20 bis 30 kg Saatgut je nach Größe des Kornes erforderlich. Das rechtzeitige Abernten der Buschbohnen ist sowohl im Hausgarten wie auch im Großanbau von besonderer Wichtigkeit, da die grünen Hülsen schnell hart und damit für die Verwendung zu Schnittbohnen unbrauchbar werden. Die erste Pflücke muß erfolgen, sobald die Kerne etwas mehr als linsengroß geworden sind. 1 Morgen liefert je nach Sorte, Pflege und Wetter 20—80 Zentner grüne Bohnen oder 4—6 Zentner Samenbohnen. Wer im Hausgarten aus irgend einem Grunde keine Stangenbohnen anbauen will, aber bis zum Herbst frische grüne Bohnen haben möchte, der lege etwa anfangs Juni oder Juli nochmals Buschbohnen, denn ihre Blüte dauert im Gegensatz zu der der Stangenbohnen, die fast den ganzen Sommer über anhält, nur wenige Tage.






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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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