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Das Bohnenkraut, auch Pfefferkraut oder Kölle (Satureja hoitensis), ist einjährig und muss daher alle Jahre neu im März oder April in sonniger Lage ausgesäet werden. Der Anbau ist auch als Zwischenkultur möglich. Die Verwendung kann schon in ganz jungem Zustande geschehen.



Für den Winterbedarf wird es zur Zeit der Blüte abgeschnitten, in mäßig große Bündel gebunden, getrocknet und in Papiersäckchen aufbewahrt. Es wird meist als Würze an Puffbohnen und an das Grünebohnengemüse benutzt, schmeckt sehr streng und darf nur in geringen Mengen zugesetzt werden, da es sonst zu stark durchschmeckt. Bei frischen Bohnen im Sommer sollte man es gar nicht verwenden, der wirklich feine Geschmack dieses Gemüses wird dadurch einfach unterdrückt. Im Winter kann es dagegen bei eingemachten Bohnen Verwendung finden, weil es den sogenannten Einmachegeschmack verdeckt.





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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