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Der Beifuß (Artemisia vulgaris), eine ausdauernde Pflanze, wird im Frühjahr ausgesäet. Die jungen Pflanzen sind im Laufe des Sommers, je nach der Güte des Bodens, mit einer allseitigen Entfernung v«n 50 bis 75 cm im Freien auszupflanzen. Der Beifuß kann mehrere Jahre an derselben Stelle stehen bleiben, wenn man ihm ein um das andere Jahr eine Kopfdüngung von verrottetem Stalldünger gibt, der im Frühjahr untergegraben wird. Man benutzt die Blütenstiele, bevor die Knöspchen aufbrechen, um sie vorher abgebrüht, an Gänse-, Enten- und Schweinebraten als Gewürz zu tun. Die zwischen den Knöspchen sitzenden kleinen und kleinsten Blättchen sind sorgfältig wegzuzupfen. Da der Beifuß nicht allzulange in der Knospe steht, pflückt man die Blütenstiele, zupft sie, bindet sie in kleine Bündelchen und schafft sich um diese Zeit seinen Vorrrat für den Winter. Die beste und sicherste Vermehrung geschieht durch Teilung des Wurzelstocks. 3—4 Pflanzen genügen für den Bedarf eines Haushalts.





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Bei den Artikeln, Tipps und Tricks, usw. auf dieser Webseite handelt es sich zum größten Teil um Auszüge aus Büchern, die um 1900 erschienen. Daher sind die Rezepte und Anleitungen nicht auf dem neuestem wissenschaftlichen Stand. D.h.: Es ist gut möglich, dass manchmal Mittel und Chemikalien verwendet werden, von denen man heute weiß, dass sie giftig sind. Bevor ihr irgendetwas davon anwendet, solltet ihr euch also auf jeden Fall über die verschiedenen Chemikalien, deren Wirkungsweise und deren Gefahren erkundigen.
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